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Reichesdorfer Bote

    Jahrgang 17, Ausgabe 29                                                                                                    Dezember 2003 

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
Weihnachten
Rechesderf men harz Gemin
Achtes Reichesdorfer Treffen
Goldenes Konfirmanden & Klassentreffen

Offener Brief
Reichesdorfer Kalender
Auszüge aus dem Gästebuch
Todesanzeigen
Nachruf

Aus der alten Heimat
Erstn Irtel gestorben

Eine Nacht des Schreckens
Rumänien im Weltsicherheitsrat
In eigener Sache



Weihnachten

Wenn der „Reichesdorfer Bote“, euch liebe Landsleute, in diesem Jahr zum letzten Mal erreicht, so ist Weihnachten in der Nähe und der Jahreswechsel steht vor der Tür. Ein altes Jahr nimmt Abschied und ein neues wird beginnen. In dieser Zeit sollten wir besinnliche Tage und Stunden verbringen um den wirklichen Sinn des Weihnachtsfestes zu erfahren.
Die kommerzielle Vermarktung dieses christlichen Festes hat schon vor Monaten begonnen und die Konsumgesellschaft vergisst in Hast und Eile dessen Bedeutung.
Unlängst fiel mir ein kurzes Gedicht in die Hände, welches keineswegs Anspruch auf eine poetische Leistung erheben darf. So ist auch der Autor unbekannt. Was dieses Gedicht, ich bin versucht zu sagen fast laienhaft ausdrückt in seinen einfachen Worten, sollte uns bedenklich stimmen und uns erreichen.

Hier nun das Gedicht:

Was Weihnachten ist

Was Weihnachten ist, haben wir fast vergessen.
Weihnachten ist mehr als ein festliches Essen.
Weihnachten ist mehr als Lärmen und Kaufen,
und durch neonbeleuchtete Straßen laufen.

Weihnachten ist: Frieden, vergessene Stille,
ein zum Guten sich öffnender Wille,
ist Atemholen im Alltagshasten,
in dunklen Tagen ein kurzes Rasten.

Weihnachten ist: Zeit für Kinder haben,
und auch für Fremde mal kleine Gaben
Weihnachten ist mehr als Geschenke schenken.
Weihnachten ist: Mit dem Herzen denken,
und alte Lieder beim Kerzenschein.
So - ja so sollte Weihnachten sein!



Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr, für Alle. 

Marlach im November 2003, Heinrich Bruckner


Rechesderf men harz Gemin - ein Besuch in der alten Heimat

Nach Hause. Ich fahre nach Hause. Das ist dort, wo die Wiesen nach Pfefferminze duften und die Sterne viel näher sind. Wo im Sommer die Hitze über dem Asphalt flimmert und man die Stille hören kann.

Auch jetzt ist es sehr ruhig. Auf dem Weg von Birthälm nach Reichesdorf begegnet uns kein Pferdewagen, kein Pkw, kein Mensch. Mir fällt auf, wie viel Grün am Wegesrand ist, Berge, Bäume, Wiesen, alles zugewachsen und wie versunken in einer alten Zeit, schlafend. Ich spiele das Spiel aus meiner Kindheit: Wann sehe ich den Kirchturm aus dem Auto? Entdecke ich erst den silberglänzenden der rumänischen Kirche oder „unseren“ ehrwürdig-schwarzen Turm? Lange verdeckt das Grün die Sicht. Dann geht es um die Kurve und beide Kirchturmspitzen tauchen gleichzeitig auf. Sie überlagern sich mit den Bildern aus der Erinnerung. Nicht, dass ich lange nicht mehr hier gewesen bin – nein, ich statte meiner alten Heimat jedes Jahr einen Besuch ab. Aber dieses Mal achte ich bewusst auf meine Empfindungen, auf Veränderungen, auf Neues und Altes, um die Leser des Reichesdorfer Boten, die vielleicht nicht mehr nach Reichesdorf kommen können, daran teil haben zu lassen.

Rauch steigt über einigen Dächern auf – ein Lebenszeichen, aber auch ein Hinweis auf die Armut dieser Menschen. Sie können sich das teuere Gas einfach nicht mehr leisten, heizen lieber mit Holz und nehmen verrußte Wände in Kauf. Auch ihre Toten scheinen sie zu vergessen: Der rumänische Friedhof, rechts neben dem jetzt zweisprachigen Ortseingangsschild, ist voller Unkraut. Immerhin, der Fußballplatz auf der linken Seite wird genutzt, die Tore stehen noch, Leute mähen das Gras. Wenn man die Hauptstraße entlang fährt, merkt man immer noch den Unterschied an der Bauweise, sieht sofort, wo die „Sachsenhäuser“ anfangen – obwohl die jetzt auch von Rumänen bewohnt sind und unterschiedlich stark verfallen aussehen. Das einzige neu umgebaute Haus ist erst nah am Ortskern zu sehen (das Nachbarhaus von Zielmann Hannitante). Es springt sofort ins Auge – es wurde aufgestockt, hat ein neues Dach mit blauen Ziegeln, sticht hervor und fügt sich nicht in die Umgebung.

Im „Zentrum“ dagegen Beschaulichkeit und Idylle, wie auf einer Postkarte. Schule, Kirche, Park und Saal wirken gepflegt und stattlich, sind frisch gestrichen und sauber. Auf dem Schornstein der schönsten Schule der Welt (so kommt sie mir mit ihrem quadratischen Bau und dem großen Hof drum herum zumindest vor) klappern wie eh und je die Störche. Sie haben Nachwuchs und scheinen sich hier wohl zu fühlen, denn sie kommen regelmäßig, jedes Jahr sehe ich sie hier. Im Park steht jetzt schon seit längerem ein orthodoxes Kreuz. Es ist bunt und mit Blumen umkränzt, passend zu den blühenden Rabatten, die ordentlich geharkt sind. Die Kirchturmuhr geht noch und schlägt regelmäßig die Stunden, auch die Kirche wirkt unerschütterlich, wie für die Ewigkeit gebaut. Dann kommt wieder Verfall – die alte „Ferm“ auf der linken und der Kindergarten auf der rechten Seite bieten ein trauriges Bild. Der Putz rieselt, die Feuchtigkeit kriecht die Wände hoch, das wuchernde Grün des Baches verschlingt alles. Der erste Mensch, den ich treffe, ist die gute alte Etä. Sie steht vor dem Haus meines Großvaters und wartet auf unsere Ankunft. Immer noch darauf bedacht, bei irgendetwas zu helfen, vielleicht den Hof zu kehren und dafür etwas abzubekommen. Ich gehe weiter, vorbei am summenden „Setaturm“ und der alten Kastanie. Wieder werden Kindheitserinnerungen wach: Aus den glänzenden braunen Kugeln bastelte mir mein Großvater Männchen und Tiere mit Streichholzbeinen. Bis heute liebe ich die Kastanien, sammle sie zu Herbstbeginn auf und freue mich daran. Weiter das „Heinzrech“ hinauf, wo wir im Winter immer Schlitten gefahren sind. Die Asphaltstraße hört auf, ich ziehe die Schuhe aus, um den „Malm“, den feinen weißen Staub, an meinen Füßen zu spüren. Der Weg führt über die Brücke, vorbei am Brunnen in die „Waddel“, wo ich früher Milch holen ging. Ich kehre um und gehe den Weg zu unserem Haus, der mir damals mit dem „Boget“ voll Milch immer sehr lang vorkam. Jetzt sind nur einige Minuten. Ich komme am „Försterhaus“ vorbei, wo Petrica wohnt, es hängt ein offizielles Schild dran und an den Fenstern Blumenkästen mit rosa Geranien. Die Hausnummern an allen Gebäuden sind neu, Schilder in den Nationalfarben Rot, Gelb und Blau gestreift. Vor unserem Haus bleibe ich stehen, es ist immer noch braunrot gestrichen, wie ich es in Erinnerung habe, aber unser Anstrich scheint der letzte gewesen zu sein, denn er blättert ab. Das ganze Gebäude wirkt von außen sehr vernachlässigt. Ich spähe durch ein Astloch im Holz des Tores in unseren ehemaligen Hof. Ich kann nicht viel sehen, aber es wirkt nicht einladend. Ich gehe nicht hinein, sondern über die Straße ans Bachufer. Dort ist jetzt ein Spielplatz mit ebenfalls rot, gelb und blau angemalten Schaukeln und Rutschen, auf welchen fremde Kinder spielen. Gespielt habe ich dort auch – aber mit Sand und glatten „Schmeichelsteinen“ und Kieseln. Wir brauchten keine modernen Spielgeräte zum Glücklichsein. 

Der lange, flache, bankartige Stein gegenüber unserem Haus ist noch da, aber tief im Gras versunken. Man kann sich nicht mehr draufsetzten und mit der Nachbarin tratschen. Die Gänse watscheln zum Bach und baden darin wie früher, der kleine Steg hinüber ins „Roachen“ ist auch noch da – wackelig zwar, aber er hält, als ich hinübergehe. Irgendwie symbolisiert er für mich die Verbindung zur Heimat. Es ist keine breite Brücke, ich möchte nicht mehr hier leben. Hier fehlt eine Perspektive für die Zukunft, ich spüre Verfall und Niedergang. Die geschlossene, integere Gemeinschaft, die wirklich „heile Welt“, die ich in meiner Kindheit erlebt habe, wird es so nie mehr geben. Und doch wird die Verbindung halten, wird ein schmaler Steg bleiben, der mich nach Reichesdorf führt. Ich möchte immer wieder kommen, wie die Störche, und mich an das Schöne erinnern, denn es hat mich und mein Leben geprägt.

Als wir Reichesdorf verlassen und ich den Kirchturm, den Hierjel-Brunnen und das zweisprachige Schild mit „Richis“ und „Reichesdorf“ im Rückspiegel verschwinden sehe, summe ich unser Lied:

"Rechesderf, men harz Gemin,
wo ech ben gebiuren,
wo gespilt ech wa ech klein,
munch est keint uch lieren.
Ängden dinken ech und dech,
ben met dir verbangden ..."


Neue Bilder von Reichesdorf......... hier

Heike Schuster


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Achtes Reichesdorfer Treffen

 

Am 26. April 2003 feierten wir unser 8. Reichesdorfer Treffen in Dinkelsbühl im Schranne-Saal. Schon Freitag Abend trafen sich die ersten Familien im "Palmengarten" zum gemütlichen Beisammensein. Mit einem Gottesdienst in der evangelischen Heilig-Geist-Kirche um 14 Uhr begann das eigentliche Treffen. Leider musste unser langjähriger Pfarrer Hans Binder aus gesundheitlichen Gründen absagen, was wir sehr bedauert haben. Unser Dank gebührt Pfarrer Hans Schneider aus unserem Nachbarort Nimesch, gebürtiger Birthälmer, der ihn würdig vertrat. So erlebten wir den Gottesdienst in altgewohnter Weise, wozu auch der Chor unter Organist A. Herbert seinen Beitrag leistete. Auch nach nur kurzer Probe klangen die beiden Lieder "Jesus, nimmermehr lassen wir dich" und "Hast Du eine Sorgenlast" sehr bewegend.

Der Vorstand unserer HOG, Werner Meyndt (Meck), konnte etwa 220 Personen begrüßen, die von fern und nah angereist waren. Nach einer Schweigeminute zur Ehrung unserer Verstorbenen der letzten zwei Jahre wurde erzählt, in Erinnerungen geschwelgt und Neuigkeiten ausgetauscht. Für mich persönlich war es spannend, "meine Kinder" , die ich als Erzieherin im Kindergarten betreut habe, wiederzusehen - die meisten von ihnen sind längst erwachsen und haben selbst schon Kinder. An ihnen merkt man, wie schnell die Zeit doch vergeht.

Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt, so dass einer schönen Feier nichts im Wege stand. Ab 19 Uhr unterhielt uns die Band „Strangers“ aus Geretsried mit ihrer Live-Musik. Obwohl die halbe Nacht lang das Tanzbein geschwungen wurde, konnte man feststellen, dass nicht mehr alle Reichesdorfer so tanzfreudig sind wie früher. Etwa 3 Uhr machten sich auch die Letzten auf den Heimweg.

Im Namen aller Reichesdorfer bedanke ich mich auf diesem Wege bei allen, die das Treffen ermöglicht und ein gelungenes Fest für Jung und Alt organisiert haben.Wir freuen uns schon aufs Wiedersehen 2005.

 Hanni Schuster


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Goldenes Konfirmanden - und Klassentreffen

Unser Treffen, das mit viel Spannung erwartet wurde, fand am 12. und 13. September 2oo3 im Gasthof „Post“ in Denkendorf , in der Nähe von Ingolstadt, im schönen Altmühltal, an der Ostsee-Alpen Ferienstraße, statt.
Unter den doch zahlreich erschienen ehemaligen Mitschüler und Mitschülerinnen, die in der Mehrzahl in Begleitung ihrer Ehepartner kamen, war die Wiedersehensfreude groß. Der Nachmittag und Abend war dem Erinnerungsaustausch gewidmet.
Am nächsten Morgen, dem 13.September, nach dem Frühstück, fand im „Blauen Saal“ des Gasthofes unsere Klassenstunde statt, die mit folgender Begrüßungsrede von Anna Mild, geb. Schaas begann:

Begrüßungsrede
"Gib mir die richtigen Worte, gib mir den richtigen Ton.....
so fängt ein schönes deutsches Lied an und ich hoffe, dass ich die richtigen Worte gefunden habe.
Ich freue mich, dass ich euch heute so zahlreich begrüßen kann und in unserer Mitte auch unseren Mathe- und Sportlehrer, Herrn Alfred Schmidt, den damaligen Rektor der Reichesdorfer Volksschule.
Das dieses Fest gelingen konnte ist der Zusammenarbeit vieler Kollegen und Kolleginnen zu verdanken. Ein Dank geht an Familie Kloos Peter. Peter hat aktiv mitgeholfen und seine Frau musste immer meine Botschaft an ihn übermitteln. Ein Dank geht auch an Familie Lang. Peter und Grete haben alles in diesem Haus arrangiert. Emma Hügel und Jinni Offner halfen mit Adressen und Telefonnummern aus, so bekam ich auch manchen Bescheid von Jinni Meyndt und Anna Mattes. Ihnen allen gilt unser Dank.
Herr Lehrer Wagner hat sich bei mir telefonisch gemeldet und bedauerte es sehr, dass er, wegen einer Veranstaltung in Stuttgart , heute nicht dabei sein kann. Er lässt alle schön grüßen und wünscht uns ein frohes Beisammensein.
Frau Lehrer Ziegler hat einen Brief geschrieben. Eine Kopie dieses Briefes hat jeder Schüler im Ordner, den Ihr gerade erhalten habt.
Frau Lehrer Anni Untch hat eine Karte geschickt, welche als Kopie auch im Ordner eingeheftet ist.
Nun, 5o Jahre sind ins Land gezogen seit wir uns von der Schulbank trennten und genau September 1953 hat jeder von uns einen neuen Lebensweg gewählt. Einige gingen zur Berufsschule, andere sind im Dorf geblieben und manche haben das Gymnasium gewählt. Wie es dem auch sei, ich bin sicher, dass jeder nach Beendigung der Lehrzeit, tüchtig und zuverlässig an seinem Arbeitsplatz war.
Wir sind die Generation die während des zweiten Weltkrieges geboren wurde und unter einer völlig neuen Situation zu leiden hatte. Als wir 1946/1947 in die erste Klasse kamen, hatten unsere Eltern so gut wie gar nichts mehr. Grund und Häuser waren enteignet, viele von uns waren Kriegswaisen, da der Vater gefallen war und in manchen Familien die Mutter nach Russland verschleppt wurde. So mussten manche der Schüler bei den Großeltern oder Verwandten aufwachsen. Die Bedingungen waren äußerst schwierig. Trotz allem wurde es uns möglich eine gute Ausbildung zu erhalten, weil allen bewusst wurde, dass „Hab und Gut“ nicht alles ist, dass ein guter Beruf manchmal vielleicht mehr nützen kann. Hier unser Dank an unsere Eltern und Großeltern.
Unsere Reichesdorfer Schule war eine schöne Schule, sie stand in der Mitte des Dorfes und ihre Klassenräume waren von viel Licht umgeben. Wenn man in der Fensterreihe saß, konnte man die Turmuhr sehen und wusste dann genau wann die Glocke zur Pause läuten musste, was den einen oder anderen manchmal zum Träumen verführen konnte.
An unsere Lehrer der ersten 4 Jahre kann ich mich noch genau erinnern. Frau Lehrer Anni Untch war immer sehr nett, hatte eine schöne Frisur und jedes Mädchen wünschte sich einmal Lehrerin zu werden. Herr Lehrer Karl Ziegler war manchmal sehr nett und gut, aber auch manchmal sehr streng, je nachdem welchen Hut er gerade trug. Herr Lehrer Simon Mantsch konnte uns immer nette und spannende Geschichten erzählen.
1950 sollte dann eine Änderung in der Schule stattfinden. Eine neue Generation Lehrer kam nach Reichesdorf. Dynamisch und selbstbewusst waren sie alle: Herr Lehrer Schmidt, Frau Lehrer Schulleri, Herr Lehrer Wagner und auch eine neue Rumänisch-Lehrerin Frau Codrea. Sport wurde „groß“-geschrieben. Wir lernten Handball spielen, unser Lehrmeister war Herr Lehrer Schmidt. Aber auch Mathe wurde streng bewertet und die Aufgaben wurden immer schwerer. Unsere Klassenlehrerin, Frau Gerda Ziegler, damals noch Schulleri unterrichtete Deutsch, das war eins der Hauptfächer. Später kam noch Herr Lehrer Schuller hinzu er unterrichtete Geschichte und Geographie. In Religion unterrichtete uns Herr Pfarrer Herberth. Sein Hobby war Wetterkunde.
In unserer Klasse waren wir 5o Schüler, von denen bereits 8 verstorben sind. Es war für unsere Lehrer bestimmt nicht leicht in einer Klasse mit 5o Schülern zu unterrichten. Sie waren immer streng und pflichtbewusst. Ihr Ziel war uns mit Anstand und Würde zu erziehen, mit viel Liebe zur Heimat und unserer Tradition, was im Kommunismus nicht immer leicht war. An ihren pädagogischen Kompetenzen haben wir nie gezweifelt. Die gute Erinnerung an unsere Lehrer soll uns stets mit Respekt und Dankbarkeit begleiten.

Ein Wiedersehensfest ist immer in erster Linie ein Erinnerungsfest, eine Gelegenheit Vergangenes aufleben zu lassen. Diese Tage die wir hier zusammen sind wollen wir nutzen um uns auszutauschen und die Ehepartner unserer Kollegen und Kolleginnen kennen zu lernen und uns wieder näher zu kommen.
Ich wünsche euch eine schöne Zeit in Denkendorf und nach Beendigung der Feier eine gute Heimreise und schöne Erinnerungen an Denkendorf,

Eure Schulfreundin Anna Mild Anschließend schilderte Herr Lehrer A.Schmidt in seiner Ansprache die großen Probleme mit denen sich die Lehrer im Kommunismus auseinander setzen mussten.
Die Anwesenden „Ehemaligen“ erhielten je eine Mappe und ein Medaillon als Erinnerung an das 5o-jährige Klassentreffen.
Nach der Klassenstunde ging es zum Fototermin.



Wer Lust hatte konnte nach dem Mittagessen an einem Ausflug zum Kristallmuseum in Riedelsberg teilnehmen. Danach gab es Kaffe und Kuchen.
Unser Treffen erreichte seinen Höhepunkt abends mit einem ausgewählten und reichhaltigen Festbuffet, guter Stimmung und Tanzmusik, dargeboten von unserem Landsmann Willi Henning.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, mussten wir uns leider verabschieden und jeder trat seine Heimreise an, mit dem Versprechen uns nach 5 Jahren wieder zu treffen.
Im Namen aller 49 Anwesenden möchten wir uns für die Gestaltung unseres Treffens vor allem bei Anna Mild, Familie Peter Kloos und Peter Lang und nicht zuletzt bei Herrn Lehrer A.Schmidt für sein Kommen und seine aufschlussreiche Ansprache bedanken. Dankbar sind wir auch unseren Lehrern: Simon Mantsch, Gerda und Karl Ziegler, Erhardt Schuller und Gernot Wagner, die ihr Bestes Gaben um uns mit Anstand und Würde für´s Leben vorzubereiten. In Erfurcht gedenken wir unseres Herrn Pfarrer Andreas Herberth der uns 1953 konfirmierte.
Es war ein gemütliches und besinnliches aber auch lustiges Beisammensein und wir haben uns 5o Jahre „zurückversetzt“ gefühlt, in eine schwere aber trotz allem doch schöne Kindheit und Schulzeit. Wir werden uns immer gerne an dieses Treffen in Denkendorf erinnern

Geretsried im Oktober 2oo3 Jinni und Jorch Meynd

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Vielen                   Dank!
Ich möchte ein        großes Herz auf
dieses Blatt malen,     denn ich bin über-
zeugt dass jeder der   Anwesenden beim 50
-jährigen Klassentreffen  mit einem   großen
dankbaren Herzen  nach  Hause gefahren
ist. Vielen Dank an die Veranstalter. Ein
Sprichwort sagt: "Mach anderen Freude,
du wirst sehen dass Freude freut." Die-
se konnte man in allen Gesichtern
beim Abschied lesen. Habt
Dank für die wunder-
schönen Stunden
die wir erleben
durften.

Kathi Mätz


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Offener Brief 

Sehr geehrter Herr Meyndt,

mit großer Freude habe ich den Boten gelesen, den mir Frau Katharina Kloos aus Drabenderhöhe zum Lesen gab. Da wurden in mir Erinnerungen angefacht aus den Jahren, die ich nach dem Kriege, in Reichesdorf zugebracht habe.
Ich war als Zahnarzt in Mediasch und am Wochenende in Reichesdorf, im Hause des Herrn Martin Fröhlich Nr.123 tätig. Damals war auch Dr.Balthes dort Arzt. Leider ist Dr.Balthes, hier auf der Drabenderhöhe sehr ernst erkrankt. Manch ein gutes Glas Mädchentraube und Traminer haben wir damals in fröhlicher Runde genossen und beim Schweineschlachten manche frische Wurst „vertilgt“. Immer in guter, ländlich genießender, freier Runde – nicht zu vergessen, dass ich auch manches Stück Speck oder andere Delikatessen kulinarischer Art nach Mediasch zu den hungrigen Städtern mitnehmen durfte. So habe ich damals manchen Bürger mit „Zähnen“ beglücken und von Zahnschmerzen befreien können, gegen eine „milde Gabe“ in Form von, in der Stadt selten gewordenen Raritäten kulinarischer Art – ganz zu schweigen von den mit köstlichem Wein gefüllten „Damigeanen“ (mit Weidenruten eingeflochtenen 5 Liter oder 10 Liter Glaskrüge), die ich immer vorsorglich mit brachte.
Nun bin ich hier „Auf der Höhe“ als Rentner, in manch schönen Erinnerungen – den Umständen nach – unter vielen Landsleuten „fast“ wie zu Hause.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen in Ihrer Tätigkeit Erfolg und herzliche Grüße,
Ihr Helmut Roth.(Zahnarzt i.R.)


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Liebe Reichesdorfer

Der Reichesdorfer Kalender 2004 ist fertig, wie immer mit verschiedenen Motiven und Ansichten vom Dorf.
Der Kalender kostet 10 Euro, (2 EUR Porto / 2 Euro Reichesdorfer Boote).

Bestellungen unter:

Heinrich Maiterth,
Frieda-Nadig-Str.42,
33332 Gütersloh,
Tel. 05241 40407
Handy 0173 70 10 931
oder hier Online
Ich wünsche Euch ein frohes Weihnachtsfest, ein paar Tage - Gemütlichkeit mit viel Zeit zum ausruhen und genießen, zum Kräfte sammeln für ein neues Jahr.
Ein Jahr ohne Seelenschmerzen und ohne Kopfweh, ein Jahr ohne Sorgen, mit so viel Erfolg, wie man braucht, um zufrieden zu sein und nur so viel Stress, wir Ihr vertragt, um gesund zu bleiben, mit so wenig Ärger wie möglich und so viel Freude wie nötig, um 365 Tage lang rundum glücklich zu sein.
Diesen Weihnachtsbaum der guten Wünsche überreiche ich Euchmit vielen herzlichen Grüßen.

Heinrich Maiterth


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Auszüge aus dem Reichesdorfer Gästebuch

Tonya Lambert
Hallo, ich habe diese Leitseite sehr interessant gefunden! Bitte können Sie mir helfen? Meine Vorfahren sind von Reichesdorf nach Amerika (Montville, Ohio) ausgewandert, ich glaube vielleicht 1899 oder 1900. Ihre Namen waren Rosina Fröhlich(Wachsmann), Anna Wachsmann und Joseph Wolff. Mir ist bekannt, dass es noch Mitglieder der Familie in Reichesdorf gibt, vielleicht einen Sohn der Rosina und Bruder der Anna? Kann mir jemand sagen an wen ich mich wenden kann um nähere Informationen zu erhalten? Im August werde ich in Weimar mehr „Deutsch“ studieren. Wie lange ist die Reise von Weimar nach Reichesdorf? Ich möchte meine deutsche Anverwandtschaft kennen lernen und mehr über sie erfahren. Bitte schreiben Sie mir und vielen, vielen Dank.

Harald Hügel
Hallo Leute, ich habe mich bei unserem 4. Skiwochenende sehr gefreut, viele „alte Pistenfreaks“ wie auch einige „neue Gesichter“ zu treffen. Aus meiner Sicht war es wieder ein Super-Wochenende mit viel Schnee, Skifahren, Lachen und Spaß. Allen die mich bei der Besorgung von Lebensmitteln, Musik und . . . tatkräftig unterstützt haben, möchte ich nochmals herzlich danken. Ich glaube eine Hütte gefunden zu haben die viele Wünsche erfüllt und habe diese somit für die nächsten Jahre jeweils für das Faschingswochenende (Freitag bis Dienstag) gebucht. Gruß Hari.

Dr.Werner Lassner
Liebe Grüße an alle Reichesdorfer! Habe mich sehr gefreut viele von euch beim Treffen zu begrüßen. Manche habe ich auch vermisst! 33 Jahre leben in Reichesdorf haben schöne Erinnerungen hinterlassen: eine glückliche Kindheit und frohe Jugendzeit. Doch was Reichesdorf ausmacht, das waren seine Bewohner – die Menschen, die Gemeinschaft, die Freunde.
Würde mich „unbändig“ freuen vom Einen oder Anderen zu hören. Beim nächsten Treffen bin ich wieder dabei. Auf Wiedersehen!


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Todesanzeigen 

"In Gottes Händen liegt unsere Zeit,
das Heute, das Morgen, die Ewigkeit"

Karl - Gustav Maiterth
* 28.01.1935 - 19.12.2002

 

Reichesdorf Nr.290 - Mediasch  

Auenwald (BW)

Katharina Richter
* geb.Fernengel 15.02.1920 - 04.01.2003

 

Reichesdorf Nr.234

Kelsterbach (HE)

Regina Drotleff
geb. Mantsch 25.02.1920 - 08.01.2003

 

Reichesdorf Nr.148

Offenburg (BW)

Andreas Herberth

* 14.07.1929

- 17.01.2003

 

Reichesdorf Nr. 242

Nürnberg (BY)

 

Heinrich Schaas

* 26.01.1937

- 17.01.2003

 

Reichesdof Nr. 16

Sindelfingen

Heinrich Untch

* 12.9.1930

- 03.02.2003

 

Reichesdof Nr. 305

Bregisch-Gladbach (NW)

Frieda Untch

* geb.Drotleff 04.04.1925

25.04.2003

 

Reichesdof Nr. 150

Sontheim (BW)

Hans-Peter Alzner

* 17.03.1951

02.05.2003

 

Reichesdof Nr. 222

MÜnchen (BY)

Johann-Egon Alzner

* 23.02.1908

21.10.2003

 

Reichesdof Nr. 125

Fürth (BY)

Katharina Untch

* 13.03.1936

14.11.2003

 

Reichesdof Nr. 293

"Es ist schwer einen lieben Menschen zu verlieren.
Es ist wohltuend Anteilnahme zu finden"

 


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Nachruf

Heinrich Untch, geboren am 12.09.1930 in Reichesdorf, erlernte nach der Volksschule, den Beruf des Anstreichers und Zimmermalers, den er, anfangs gemeinsam mit seinem Vater, und später selbstständig, in unserem Heimatort und Umgebung, bis zu seiner Rente ausübte.
Er wirkte mit in der Gemeindevertretung und übte verschiedene Ämter im Kirchenvorstand aus. Er war Mitglied im Kirchenchor und den Adjuvanten.
Als in den 50-er Jahren der Versuch gemacht wurde die Bruder- und Schwesternschaft zu reaktivieren und wieder ins kirchliche Leben einzugliedern, wurde ihm das ehrenvolle Amt des „Altknecht“ zugeteilt.
In den 60-er und 70-er Jahren wurde die Kirche und der Turm zum 100-jährigen Jubiläum von den Mitgliedern der Kirchengemeinde, in vielen freiwilligen und unentgeltlichen Arbeitsstunden, restauriert. Unter seiner fachmännischen Anleitung bekamen beide einen neuen Anstrich, bzw. wurden die Innenwände der Kirche frei gelegt. Besonders hervorgehoben werden muss der neue Anstrich der Turmuhr mit den damit verbundenen Schwierigkeiten.
Nach seiner Aussiedlung in die Bundesrepublik fand er im „Patenland der Siebenbürger Sachsen – Nordrhein-Westfahlen“ im Kreise seiner lieben Familie, in Bergisch-Gladbach eine neue Heimat. Doch diese Jahre wurden von einer schweren Krankheit getrübt. Er verstarb am 03.02.2003 nach einem längeren Krankenhaus-Aufenthalt. Seiner Familie gehört unser tiefempfundenes Beileid.

Der Vorstand


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Aus der alten Heimat
1,5 Rentner pro Angestellter

Bukarest.- Im ersten Drittel dieses Jahres wurden 6,33 Millionen Rentner verzeichnet, teilt das Landesamt für Statistik mit. Damit sind es 0,4 Prozent weniger als im letzten Drittel des Jahres 2002. 163.000 Personen sind neu hinzugekommen und 183.000 ausgeschieden. Pro Angestellten gibt es in Rumänien 1,5 Rentner. Die Durchschnittsrente der staatlichen Sozialversicherung betrug im ersten Jahresdrittel 1.760.396 Lei (damals knapp 50 Euro).

Hermannstädter Zeitung Nr. 1831/13. Juni 2003


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Ernst Irtel gestorben

Gundelsheim.- Der siebenbürgisch-sächsische Musikpädagoge und Komponist Ernst Irtel ist am 8. Juli 2003 im Alter von 86 Jahren gestorben. Irtel wurde am 9. Februar 1917 in Mühlbach geboren - dort, wo auch die Wiege des musikalischen Wunderkindes Carl Filtsch (1830-1845) stand, dem Irtel im Alter ein kleines Buch gewidmet hat. Ernst Irtel studierte in Klausenburg und war Musiklehrer in Mühlbach, Hermannstadt, Schäßburg und - drei Jahrzehnte lang - in Mediasch. Als solcher hat er viele Generationen von Schülern musikalisch nachhaltig geprägt; weithin bekannt waren seine "Komponistenstunden", in denen das Musikwissen vertieft wurde. Außerdem wirkte er als Chordirigent. Irtel hat auch komponiert, vor allem Chöre, Lieder für Singstimme und Klavier sowie Klaviermusik. Am bekanntesten ist seine a-cappella-Vertonung der "Siebenbürgischen Elegie" von Adolf Meschendörfer. Seit 1987 lebte Ernst Irtel in der Bundesrepublik Deutschland. Seinen Lebensabend verbrachte er im siebenbürgischen Altenheim in Gundelsheim am Neckar, wo er auch gestorben ist.


Hermannstädter Zeitung Nr. 1835/11. Juli 2003 


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Eine Nacht des Schreckens

Vor einer Woche war in Birthälm die Hölle los. Es war am letzten Freitagabend im August, als die Burghüterin der Birthälmer Kirchenburg beim Abendläuten aus einem Hof unweit der äußeren Mauer eine dicke Rauchsäule aufsteigen sah. Oh Gott, das sieht nach einem Brand aus, dachte sie erschrocken und rannte die Treppen hinunter. Kurz darauf hetzte sie wieder hoch, um mit der Glocke das Feuerzeichen zu geben: Schlag, Pause, Schlag, Pause.
Inzwischen schlug eine mächtige Flamme im Hof des Bürgermeisteramtes hoch: Das Holzlager der Tischlerei hatte Feuer gefangen. Genau wie im August vor vier Jahren, als rechts im Hinterhaus durch einen Kurzschluß ein Teil des Gemeindearchivs ein Raub der Flammen geworden war, die das ganze Bürgermeisterhaus bedroht hatten. Bevor die Feuerwehr aus Elisabethstadt und bald darauf zwei Feuerwehrautos aus Mediasch eintrafen, standen die Birthälmer wie erstarrt unter dem Funkenregen am Markt. Im Dorfzentrum steht Gebäude an Gebäude, stehen Häuser, Ställe und Schopfen ganz nah aneinander; es war schwer an die Lohe heranzukommen. Einige beherzte Männer waren auf die Scheune vom Drotleff-Haus geklettert, darunter Horst Steiner und Nicu Sivu, um ein Übergreifen der Flammen zum Anwesen von Klara Nagy zu verhindern. Die Frauen unter Corina Sivu und AnuÞa Grama hatten sich um den Pumpbrunnen geschart und pumpten pausenlos Wasser aus Klaratantes Brunnen, der einstmals die ganze Burg versorgt haben soll. Im Bürgermeisteramt versuchte ein Trupp unter Führung von Vizebürgemeisterin Clementina Cucolaº Akten und Ausrüstungen in Sicherheit zu bringen. Dann bekam die Feuerwehr alles in den Griff.
Oben auf der Burg stand eine Touristengruppe von 84 Touristen, die mit viel Verspätung eine Burgbesichtigung erzwungen hatten. Es handelte sich um die Gäste und Mitarbeiter deutscher Firmen (Toffee u. a.), die nach einem Arbeitstreffen ihr Abschiedsessen im mittelalterlichen Restaurant "Unglerus" einnehmen sollten, eingeleitet von einem einmaligen Feuerwerk. Das hatte sich in Birthälm herumgesprochen, und deshalb hatten sich die Einwohner so zahlreich im Dorfzentrum versammelt. Daraus sollte nichts mehr werden, denn die Feuerwerkskörper waren eilends in Sicherheit gebracht worden.
Kaum war mitternächtliche Ruhe eingekehrt, begann, so gegen 2 Uhr nachts, das nächste Spektakel. Die Gäste und ihre drei deutschen Manager wollten sich ihr Fest nicht verderben lassen, und plötzlich ging mit Getöse mitten am Markt das verschobene, aber nicht aufgehobene Feuerwerk los. Die entsetzten Birthälmer rannten in Schlafanzügen auf die Straße und warteten auf die nächste Katastrophe: War das Bürgermeisteramt in die Luft gesprengt worden oder ein Flugzeug über dem Ort explodiert? Die Angst stand allen ins Gesicht geschrieben, bis der Himmel im herrlichsten Farbenspiel aufleuchtete. Es war ein für Birthälm einmaliges Erlebnis, das den ausgestandenen Schrecken wettmachte.
Man begab sich endlich zur Ruhe. Doch nur bis zum nächsten Morgen, als man bestürzt feststellte: Die Gasleitung war tot! Gegen Morgengrauen war ein Wagen mit feucht-fröhlichen Jugendlichen aus der Wegkrümmung nach Reichesdorf in den Graben gesaust und hatte die Gasleitung geknickt. Zum Glück waren keine Funken in das ausströmende Gas gelangt, um den Birthälmern einen dritten Schock zu verpassen. Und die jungen Leute waren natürlich getürmt... (Christa Richter)



Hermannstädter Zeitung Nr. 1843/5. September 2003


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Rumänien im Weltsicherheitsrat

New York.- Rumänien ist vorige Woche von der UN-Vollversammlung zum nichtständigen Mitglied des Weltsicherheitsrates gewählt worden. Das Mandat beginnt am 1. Januar 2004 und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Zusammen mit Rumänien wurden weitere vier Länder - Algerien, Benin, Brasilien und die Philippinen - in das höchste Entscheidungsgremium der Vereinten Nationen gewählt. Die Wahl erfolgt stets auf Empfehlung der jeweileigen Ländergruppe; Rumänien gehört zur Gruppe der osteuropäischen Länder. Unser Land gehörte schon 1962, 1976/77 und 1990/91 dem Sicherheitsrat an.

Hermannstädter Zeitung Nr. 1851/31 Oktober 2003


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In eigener Sache

Liebe Reichesdorferinen, liebe Reichesdorfer,

beim Treffen im Frühjahr hatten wir versprochen einen Sonderboten herauszugeben, leider ist dies nicht gelungen. Mit jenem Boten sollten auch die Überweisungsformulare zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge verschickt werden. Ein Großteil unserer Mitglieder hat im laufe dieses Jahres dann auf eigene Intiative die Beiträge für unsere HOG sowie Friedhofspflege beglichen – recht herzlichen Dank. Mit den nun beigelegten Überweisungsträgern bitten wir nun den Rest unserer Mitglieder die Beiträge zu begleichen. Bitte nicht vergessen die Mitgliedsnummer (siehe Adressaufkleber) auf dem Vordruck zu vermerken. Ich nimm an, dass, jeder in der Lage ist zu prüfen ob er den Beitrag überwiesen hat – es ist mir unmöglich bei telefonischen Anfragen die Kontoauszüge des ganzen Jahres durchzublättern.
Zur Erinnerung hier nochmals die Beiträge:


Ehepaare- Beitrag € 10,00
Friedhofspflege     €   2,50

Einzelpersonen     €  5,00
Friedhofspflege     €  1,25



Euer Kasier


Anzeigeschluss 31. März und 31. Oktober


1. Vorsitzender: Werner Meyndt   82515 Wolfratshausen  Tel 08171/20228 
 Kassier: Hans Alzner 78333 Stockach Tel 07771/61563
Schriftführer:  Margareta Mattes  30900 Wedemark - Elze   Tel 05130/4379
Herausgeber des Boten:  Werner Meyndt 82515 Wolfratshausen  werner.meyndt@reichesdorf.de 
Internet Hans-Christian Hienz  91550 Dinkelsbühl webmaster@reichesdorf.de


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