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Reichesdorfer Bote

    Jahrgang 19, Ausgabe 32                                                                                                         April 2005  

 


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
Gedanken zum Muttertag
Mutter
Mein Kind
Reichesdorf!
/ Meine zweite Heimat
Es war einmal.

Wie es früher war
Geburtstags-Jubilare 2005
Reichesdorfer Treffen
Ski und Apres Ski
Tagung zur Aufklärung in Siebenbürgen


a

Gedanken zum Muttertag

Angeregt von der Lehrerin Anna Jarvis, beschlossen Präsident und Kongress der Vereinigten Staaten 1914, dass künftig der zweite Sonntag im Mai als Feiertag zu Ehren der Mütter begangen werden sollte. In Deutschland wurde der Muttertag erstmals 1923 offiziell gefeiert und später zum allgemeinen Feiertag erklärt. Heute ehrt man in ganz Europa und vielen Ländern der Welt die Mütter an einem bestimmten Tag, wenn auch nicht überall am zweiten Sonntag im Mai.
Schon früh wurde es üblich, die Mütter zu ihrem Ehrentag mit Blumen und kleinen Geschenken zu bedenken. Inzwischen ist dies nicht mehr nur auf Mütter beschränkt, sondern man dankt auch Omas, Stiefmüttern und Personen, die für jemanden "wie eine Mutter" sind. Neben kleinen Aufmerksamkeiten werden am Muttertag vorwiegend Blumen verschenkt, in Amerika auch schon verbreitet per Internet. Im Jahre 1999 war die Nachfrage so groß, dass einem Online-Händler bereits am Dienstag vor dem Muttertag die Blumen ausgingen.
   


b

Mutter

Mutter, Dein will ich gedenken,
wenn ich in der Ferne bin,
alles was Du mir gegeben,
wird begleiten mich durchs Leben,
wird bestimmen meinen Sinn.

Mutter, so wie Du mich liebtest,
soll mein Leben zu Dir sein:
täglich neu und ohne Fehle,
selbstlos, treu aus tiefer Seele,
freudegebend ohne Schein.

Mutter, Deines Herzens Treue,
gab Dir Gott aus eigner Hand.
Gottes Treu` durch Dich auf Erden,
lässt die Welt zum Himmel werden,
segnet täglich jeden Stand.

Mutter, Du wirst in mir leben,
über Zeiten, über Tod.
Niemand darf und kann Dein Lieben,
je in meinem Herzen trüben,
sie beschützt der "Herre Gott".

Hans Schneider-Tobsdorf (Siebenb.Lehrer / Stade)


c

Mein Kind

Lang getragen unterm Herzen
und geboren dann mit Schmerzen
endlich in den Arm gelegt
angesehen - tiefbewegt.
Und es kommt aus Herzensgrund:
Gott sei Dank, es ist gesund,
alles ist an seinem Platz
ist es nicht ein süßer Fratz ?

Denkt so ganz im Stillen sich:
Ja das schönste Kind hab ich.
Wird gewickelt und gestillt,
ihm fast jeder Wunsch erfüllt
mitgeweint so manche Träne
bis es hatte alle Zähne.
Auch am Bettchen oft gewacht
Bis das Fieber abgeflacht.

Und wie dankbar man dann war
strahlt des Kindes Augenpaar.
Als den ersten Schritt es wagt,
zum ersten Mal Mama gesagt.
Es vor Bösem wollte schützen,
zeigen, was ihm könnte nützen,
manchen guten Rat gegeben,
vorbereitet für das Leben.

Wenn ein Kind all dies vergisst,
ob die Mutter schuld dran ist ?

 

(fifaz)


d

Reichesdorf !


In einem Dorf, ganz weit von hier,
da steht mein Elternhaus;
da gingen täglich alle wir :
ein und auch aus.
Ein kleiner Bach der floss davor
und fließt auch immer noch.
Ein Brunnen stand auch vor dem Tor,
wo wir gesessen doch.
Verschlossen ist nun dieses Tor,
das Haus es ist heut leer,
die Menschen die darin gelebt,
sie kehrten nimmer mehr.
Verlassen liegt das kleine Dorf,
in einem stillen Tal,
wir träumen nur manchmal noch davon
und sagen: "Es war einmal!".
Die Berge die einst voller Reben,
es blühte dort der goldene Wein,
wo wir gesungen die schönsten Lieder
mit unserem Mütterlein.
Das alles war und ist nicht mehr
und wird nie wieder sein -
Doch eines ist und bleibt bestehen
der hohe Kirchturm allein
Die Glocken sie klingen nach wie vor
zum Himmel hoch empor:
"Wir bitten dich, erhalte uns
so lang die Erde steht,
damit wir einst bezeugen,
dass hier mal Menschen gelebt!"

 

Meine zweite Heimat


Ich kam aus dem Siebenbürgerland,
ganz unbekannt ins Hessenland.
Die Leute alle fragten mich:
"Wo kommst du her, wie heißt man dich ?"
Ich sagte meinen Namen
dann und auch das Land woher ich kam. -
"Dein Land das ist uns unbekannt,
in unserem schönen Hessenland !"
Ganz traurig ging ich dann
zu meinem lieben, klugen Mann:
"Wie kommt es denn, dass niemand weiß,
wie meine liebe Heimat heißt ?"
"Beruhige dich, mein liebes Kind,
ich will´s dir sagen ganz geschwind,
wer hier zur Schule gegangen ist,
der weiß auch wo Siebenbürgen ist".

Nach achtzehn Jahren fuhr ich dann,
nach Hause mit meinem lieben Mann.
Ein kleiner Junge an unserer Seite,
ach war das eine große Freude.
Wir fuhren mit dem Orient-Express,
durch Wien und auch durch Budapest -
bis wir kamen in das Land
wo einst meine Wiege stand.
So ging die Reise weiter fort
bis wir kamen in meinen Heimatort.
Wir standen vor dem Elternhaus,
das Tor das ging ganz langsam auf -
ich wusste nicht wie mir geschah:
sie standen "Alle", "Alle" da
Eltern, Onkels und auch Tanten
und auch alle Anverwandten.
Alle Kinder groß und klein
standen da mit Blümelein.
Auch der Chor sang Lieder
- in meine Heimat kam ich wieder . . . . .
Viel Freudentränen gab es dann
als wir uns in die Arme nahmen.
Sie liebten meinen Mann so sehr
und unseren Jungen noch viel mehr.
Wir gingen dann ins Haus hinein,
dort gab es Kuchen und auch Wein.
Sie fragten alle miteinand´:
"Wie sind die Leut´ im Hessenland ?"
Ich konnt´ nur Gutes von euch sagen,
ihr habt mich ja auf Händen getragen,
drum dank ich euch ihr lieben Leut`,
dass ihr so gut zu mir bis heut`
in guten und in schweren Tagen,
habt ihr mir geholfen alles tragen.
Nun weiß ich eines ganz gewiß,
dass hier meine zweite Heimat ist."

  Elise Schlag, geb.Untch - 1990 ( früher Reichesdorf Nr.239)


e

Es war einmal. . . .

Ein Fleckchen Erde so winzig und schön
ihr kennt es alle und wollt ihr es sehn,
dann müsst ihr viele Kilometer fahren,
das ist der Ort, wo wir einst zu Hause waren.

Fährt man das Tal hinauf, hört man von weitem,
vom Kirchturm das vertraute Glockenläuten.
Vor der Kirche die zwei großen Tannen,
gepflanzt von unseren Ur-, Ur-Ahnen.

Fast wie ein Wahrzeichen standen sie dort,
ein Symbol für unseren Heimatort.
Kälte, Hitze und Sturm hielten sie stand;
ich glaub, das ist ja jedem bekannt.

Ach, könnten sie sprechen und sagen,
was sie gesehen in all den Jahr` und Tagen,
sie könnten viele Bücher darüber schreiben,
vom Dorfgeschehen und ländlichem Treiben,
die Erinnerungen vergangener Zeit. . . .
ach, es liegt schon alles so weit.... so weit!

Was hat sich abgespielt jeden Sonntag zu ihren Füßen?
Da konnten wir uns mit "Grüß Gott" begrüßen.
Die Kindlein trug man zur Taufe an ihnen vorbei,
zur Konfirmation, die Jugend war auch dabei.

Die "Totenbänke" nahm man in Betracht,
sie wurden in jedes Haus mal gebracht,
aufzubahren die Menschen für die "ewige Ruh"
das gehörte zu unserem Leben, unserem Glauben dazu.



Unsere Tannen blickten unzählige Jahre aufs Land,
bis der vertraute Anblick für immer verschwand.
Als wir erfuhren die traurige Mär:
"Unsere Tannen wurden gefällt und stehn nicht mehr".

Da liegen die Äste, der dicke Stamm,
wir waren erschüttert und glaubten es kaum,
zersägt, zerschnitten Stück für Stück,
nur die Erinnerung bleibt noch zurück.
Doch in unseren Herzen, unserem Sinn,
werden die Tannen für immer dort stehn,
das Bild wird in unserer Erinnerung bleiben -
man wird höchstens
darüber ein Märchen schreiben,
wo es heißt:
"Es war einmal, im schönen Reichesdorfer-Tal".

München, 16.02.2005 Katharina Mätz, geb.Greger


 f

Wie es früher war

Über Sofia Lassner - die Triebfeder des geselligen Lebens in Reichesdorf zu schreiben, erwies sich von Anfang an als nicht sehr leicht. Sie sperrte sich ganz einfach. Mit den Worten: "Was ich getan ha-be, habe ich nur für die Reichesdorfer getan, nicht für die Zeitung", war für die 58-jährige gelernte Krankenschwester der Fall erledigt. Sie sei schließlich jetzt in Rente und wenn schon über jemanden geschrieben werden müsse, bitte, dann über die beiden jungen und tüchtigen Kindergärtnerinnen Heidemarie Stolz und Hanni Schuster, oder über Anna Hügel, die als Verkäuferin im Lebensmittelladen ihre Arbeit vor-bildlich besorgt und die Frauenkommission der Ortschaft leitet. Zwar sei sie, Sofia Lassner, einmal Vizebürgermeisterin des Birthälmer Gemeindevolksrates gewesen, aber in diesem Amt sei sie mittlerweile von dem tatkräftigen Horst Meyndt abgelöst worden. Und in Erinnerungen zu kramen, sei überhaupt nicht ihre Art.
Spricht man aber mit den hier angeführten Personen oder mit der Schuldirektorin Erna Kloos, die kurz vor der Pensionierung steht und jahrelang mit Sofia Lassner zusammen gearbeitet hat, hört man immer wieder, dass sie zwar in Rente sei, dass für sie aber das Wort Rente keinesfalls Stillstand bedeute. Nach wie vor kommen von Sofia Lassner die guten Einfälle für die Bereicherung der Kulturtätigkeit, nach wie vor ist sie auch an deren Durchführung beteiligt. Auch jetzt noch kommt die Rede auf die große Trachtenschau, die im April vergangenen Jahres stattgefunden hat. Es war ihre Idee. Einhundert Jahre Reichesdorfer Geschehen gingen an jenem Abend über die Bühne, die Arbeits- und Feiertagskleidung der Bewohner beiderlei Geschlechts und jeder Altersstufe war zu sehen. Anfangs wollte jeder gerne die schöne Sonntags- oder Hochzeitstracht zeigen, keiner aber die alten Arbeitskleider. Erst nachdem sich Sofia Lassner und Horst Meyndt entschlossen hatten, dieses Bauernpaar darzustellen, war jede Hemmung überwunden. Alt und jung kramten in den Truhen, bis alles für eine lückenlose Trachtenschau beisammen war. Wie schon bei anderen, ähnlichen Anlässen, hatte sie sich auch diesmal für jedes Paar einige Verse in Mundart einfallen lassen. Ihr Mann, Georg Lassner, ehemaliger Schuldirektor von Reichesdorf und bereits seit zehn Jahren Rentner, besorgte den musikalischen Teil. Damals kam auch die alte Hochzeitstracht wieder voll zur Geltung: die Frauen in ihren bunt-geblümten Röcken, den Puffärmelblusen, weißen Schürzen, den genetzten Häubchen mit der "Flietsch". Zum Abschluß erschien ein Pärchen in Jeans, die auch bei der Reichesdorfer Jugend sehr beliebt sind. Beim abschließenden Aufmarsch im Saal wirkten dann 80 Trachtenpaare mit.
Schade dass damals weder die Presse, noch das deutsche Fernsehen anwesend waren. Vielleicht ließe sich das Ganze wiederholen, sicher sehen es auch die Dorfbewohner gerne noch einmal.
Sofia Lassners Idee war es auch, das Theaterstück "Ausgehverbot" von Grete Fleps einzustudieren, weil es hin und wieder auch in Reichesdorf noch einige Männer und Frauen gibt, die es nicht gerne sehen, wenn sich ihre Ehepartner kulturell betätigen. Die Aufführung war ein voller Erfolg, obwohl die meisten Spieler zum erstenmal auf der Bühne standen. Oder gerade deshalb ?
Hier in Reichesdorf ergänzen sich die Erfahrung der älteren Generation mit der Begeisterung der Jugend beispielhaft, so wie wir uns das überall wünschen. Das ist auch das Verdienst von Sofia Lassner, auch wenn sie es bis zur letzten Minute unseres Gesprächs abgestritten hat.



Gerhild Antoni
(aus: "Die Woche" vom 15.Mai 1981 - Archiv H.Bruckner)


g

Geburtstags-Jubilare 2005

"Ich wünsche Dir jemand, der da ist,  geht´s Dir einmal nicht gut und der, was er kann, für Dich dann auch tut, der Zeit für Dich hat, viel Zeit jederzeit, und der zu Dir steht in Freud und in Leid." 

Verfasser unbekannt

In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch!

                       70.ten Geburtstag

 

Margareta Mattes,  geb.Untch

20.02.35

Wedemark
Johann Mattes

15.06.35

Ilsfeld
Regina Schlosser (44)

09.06.35

Geretsried
Samuel Schneider (Tobsdorf)

27.03.35

Laufen a.N.
Anna-Johanna Stein, geb.Gross

23.06.35

Bad Kissingen
Anna Untch, geb. Weinrich

11.01.35

Lauffen a.N.

75.ten Geburtstag

Anna Borer, geb.Binder

22.05.30

Körle
Charlotte Drotleff, geb. Steiner (Birthälm)

17.07.30

Augsburg
Paul Frölich

29.12.30

Ratingen
Wilhelm Greger

29.12.30

Dorsten
Andreas Kloos

01.08.30

Nürnberg
Katharina Kloos, geb. Greger 11.05.30 Traunreut
Heinz-Friedel (Bubi) Luitz 14.01.30 Marktoberdorf
Anna Löprich, geb. Schlosser 13.10.30 Schwabmünchen
Lorenz Maiterth 28.11.30 Augsburg
Katharina Mantsch, geb. Wagner 22.12.30 Heilsbronn
Wilhelm Mild-101 (Magarei) 03.10.30 USA.
Georg Nemenz  14.08.30 Recklinghausen
Katharina Nemenz, geb. Alzner 05.03.30 Recklinghausen
Anna Schaas, geb. Pinnes 13.03.30 Schopfheim
Regina SChlosser, geb. Kloos 21.10.30 Laufen a. N.
Karl Waffenschmidt 09.09.30 Rödental
Sofia Weinrich, geb. Herberth 13.04.30 Bietigheim

80.ten Geburtstag

Anna David

04.10.25

Reichesdorf

Margarete Dessler, geb.Stolz

06.10.25

Freiburg

Johann Ergas

05.04.25

Flörsheim

Katharina Eder, geb. Drotleff

10.05.25

Bergen

Johanna Grigore, geb. Alzner 12.10.25 Wiehl
Katharina Lang, geb. Löw 27.06.25 Geretsried
Anna Mantsch, geb. Untch  24.02.25 Traunreut
Martin Nemenz 12.06.25 Gummersbach
Regina Roth, geb. Nemenz 29.01.25 Willinghausen
Katharina Waffenschmidt, g. Alzner 19.01.25 Mettmann

85.ten Geburtstag

Anna Biringer, geb. Brotscheck 10.04.20 Emmering
Margarete Kloos, geb. Maurer (Lehrerin) 26.01.20 Neitersen
Regina Meyndt, geb. Lang 29.12.20 Geretsried
Regina Schaas, geb. Untch 27.10.20 Schöntal
Katharina Streck, geb. Alzner 24.09.20 Nürnberg
Steve Zink (Ehem.v.M.Waffenschmidt) 23.10.20 Kanada
Anna Schaas geb.Alzner 07.01.13 Essingen

90.ten Geburtstag (und mehr)

Regina Alzner, geb. Drotleff 26.01.15 USA
Anna Pinnes, geb. Löw 04.02.15 Coburg
Katharina Bruckner, geb. Löw 08.03.15 Dinkelsbühl
Else Herberth (Prof.) 10.05.14 Heilbronn
Katharina Schaas 16.09.14 Essingen
Anna Alzner, geb. Pinnes 14.12.14 Neuss
Anna Schaas, geb. Alzner 17.01.13 Essingen
Martin Fernengel 03.03.12 Kanada
Anna Hügel, geb.Alzner 27.12.12 Bietigheim

-Soweit bekannt -

Außerdem möchte ich allen 1955 geborenen zum heurigen Jubiläum gratulieren!

-Meck-


h

Reichesdorfer Treffen



Samstag den 16 April 2005 war das 9. Treffen der Reichesdorfer HOG anberaumt.
Schon am Vorabend und in den Morgenstunden trafen die ersten Teilnehmer ein. Es gab innige Begrüßungen und viele Gespräche. Um 14 Uhr riefen dann die Glocken der Heiliggeist-Kirche zum Gottesdienst. Pfarrer Hans Schneider (gebürtiger Birthälmer) gestaltete den Gottesdienst so wie wir es von daheim kannten. Organist Andreas Herberth begleitete an der Orgel und leitete den immer noch beliebten Chor. Zum Abschluss dankte Hans Alzner, Pfarrer Schneider für die Bereitschaft den Gottesdienst zu gestalten und Andreas Herberth für die musikalische Begleitung.
In diesen andachtsvollen Augenblicken wurde dann auch derer gedacht die in der Zeit vom letzten Reichesdorfer Treffen von uns gegangen sind. Anschließend ging es dann in den großen Schranesaal zum eigentlichen Fest. Zur Freude der Organisatoren und aller Anwesenden reichten die bereitgestellten Stühle nicht aus und es mussten immer neue Tische und Stühle geholt werden. Werner Meyndt, unser Vorstand, begrüßte in einer kurzen Ansprache alle Anwesenden und sogar Reichesdorfer aus Kanada, den Staaten und aus Österreich. Des weitern dankte er Margareta Mattes (Schriftführerin) und Hans Alzner (Kassier) für die geleistete Arbeit. Besonders Lob erhielt Hans-Christian Hinz für die Gestaltung und Pflege unseres Internetauftritts, wodurch Reichesdorf und unsere HOG einem weitern Kreis zugänglich ist.
Wenn auch leider während des festlichen Trubels keiner unserem Werner für seine Mühe bei der Erstellung des Reichesdorfer Boten und für die Organisation von bisweilen 9 Reichesdorfer Treffen dankte, so will ich dies, auf diesem Wege nachholen. Werner hab vielen Dank für deinen Einsatz und bleib uns noch viele weitere Jahre als Vorstand erhalten.
Bis zu später Stunde wurde getanzt , Fotos von früheren Treffen von Kindern und Enkelkindern gezeigt, es wurden Erinnerungen wachgerufen und aktuelle Themen diskutiert.
Am Sonntag, nachdem man sich erholt hatte verabschiedeten sich Alle, mit dem Versprechen in 2 Jahren wieder dabei zu sein.
Ein Gruß geht an alle die, die verhindert waren dabei zu sein und die Bitte keine Mühe zu scheuen das nächste Mal sich in die Reihen der Anwesenden einzureihen.

Hans Alzner


i

Ski und Apres Ski

Eine einsame Hütte im verschneiten Wipptal belagerten wir (58 Leute), am 4.Februar 2005, anlässlich des 7-ten Reichesdorfer Schiwochenendes. Wir hissten unsere Fahne mit dem Reiher drauf, die bald im Wind flatterte, und dann konnte es los gehen.
Altbewährt ist meistens gut, also bekamen wir abends ,traditionell, Gulaschsuppe serviert (danke dem Koch) die uns stärkte und wir so bis in die frühen Morgenstunden feiern konnten. DJ Meck heizte uns kräftig ein. Er hatte keine Mühe gescheut und die großen Boxen samt Laptop (nächstes Mal sollte er uns das Passwort sagen) den Berg herauf transportiert hatte.
Nächsten Morgen hieß es dann ab auf die Piste. Bei eitel Sonnenschein genossen wir den Tag im Schnee und sogar einige Schimuffel wagten sich auf die Bretter. Wenn es so weitergeht sind wir bald alle Schifahrer.
Nach dem Andrang an den Duschen (2) servierten uns die Männer Holzfleisch, welches sie bei -13 Grad gegrillt hatten. Es schmeckte uns trotzdem. Darauf gingen wir zum Abendprogramm über. Zuerst offiziell und zwar gab es für diejenigen die fünf Mal dabei waren Urkunde. Dann kamen die Kinder dran, und es waren nicht wenige. Wer sonst als Gust (danke) hatte an sie gedacht. Haarreifen mit Leuchtstäben wurden verteilt. Letztlich kamen wir auch in den Genuss von selbigen und wurden so zu leuchtenden Persönlichkeiten.
Höhepunkt des Abends war allerdings das Reichesdorfer Männerballett. In Krepppapierröckchen und geschminkt (die Spuren konnte man noch am Sonntag sehen) ging es auf die Tanzfläche.
Sonntags hieß es für einige schon Abschied nehmen und da wir vom Schnee und feiern müde waren, war es an diesem Abend etwas ruhiger.
Montag früh räumten wir die Hütte auf, verteilten die letzten Reste, wünschten uns eine gute Heimfahrt und versprachen alle nächstes Jahr wieder zu kommen. Es war mal wieder ein gelungenes, schönes Wochenende obwohl einige von uns noch eine ganze Woche mit den Folgen kämpfen musste (Grippe).
Bleibt am Schluss nur noch ein ganz großes Danke zu sagen Hari (Organisator), Walter (Einkäufer), DJ, den fleißigen Küchenhelfern, Emma, die sich immer wieder Gedanken fürs Faschingsmotto macht, Ilse für die Schäufele und allen die dabei waren.


j

Tagung zur Aufklärung in Siebenbürgen

Hermannstadt. - "Gesichter von Vernunft und Glück" heißt die Tagung zu Facetten der Aufklärung in Siebenbürgen und Chancen kultureller Vielfalt, die vom 5. bis 7. Mai von der Brukenthalstiftung in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) und dem Brukenthalgymnasium im "Hans Bernd von Haeften"-Tagungshaus der EAS veranstaltet wird. Die Tagung steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Susanne Kastner, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags und Vorsitzende des Deutsch-Rumänischen Forums e. V. und wird finanziell unterstützt vom Berliner Museum Europäischer Kulturen. Wie die Tagungsleiterin Sophia Bickhardt mitteilt, soll die Tagung "die aufklärerischen Bestrebungen unter Siebenbürger Sachsen, Ungarn und Rumänen beleuchten", aber auch in einer Podiumsdiskussion der Frage nachgehen, welche Chancen die kulturelle Vielfalt heute hat. Tagungssprachen sind rumänisch und deutsch. Die Teilnahmegebühr beträgt mit Übernachtung 600.000 Lei, ohne Übernachtung 300.000 Lei. Schüler und Studenten ha-ben freien Eintritt. Anmeldungen unter 0269-21.99.14 oder per E-Mail an eas@neppendorf.de. (BU)


Anzeigeschluss 31. März und 31. Oktober


1. Vorsitzender: Werner Meyndt   82515 Wolfratshausen  Tel 08171/20228 
 Kassier: Hans Alzner 78333 Stockach Tel 07771/61563
Schriftführer:  Margareta Mattes  30900 Wedemark - Elze   Tel 05130/4379
Herausgeber des Boten:  Werner Meyndt 82515 Wolfratshausen  werner.meyndt@reichesdorf.de 
Internet Hans-Christian Hienz  91550 Dinkelsbühl webmaster@reichesdorf.de


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