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Reichesdorfer Bote

    Jahrgang 22, Ausgabe 39                                                                                                         Dezember 2008  

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
Hinweis
Chrästglöcken
Weihnachts-Wunschzettel
Für unsere Jüngsten

Aus der Zeit kommunistischer Diktatur
Fröhliches Klassentreffen ....
Reichesdorfer Konfirmanden ...
Reisebericht
Überm Teich gut gelandet......
Familienanzeigen
Neue Organistinnen

Die Reichesdorfer trauern um Pfarrer Binder
Todes-Anzeigen
Anzeigen
Hallo Skifahrer

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Hinweis

Wir weisen darauf hin, dass ab dem 01.01.09 nur noch die neue Mitgliederliste gültig ist. Sprich, wer den neuen Antrag mit Ermächtigung zum Bankeinzug nicht erledigt, kann nicht als Mitglied gelten, kann also den Reichesdorfer Boten nicht mehr erhalten.
(Natürlich kann man jederzeit Mitglied werden, und man kann auch jederzeit die Mitgliedschaft kündigen.
Bis zum 30.11.08 haben sich 239 Reichesdorfer neu angemeldet)

Nun wünschen wir allen Reichesdorfern und jenen, die es noch werden wollen, ein besinnliches Weihnachtsfest und ein frohes, gesundes Jahr 2009

Der Vorstand


Chrästglöcken

Hier nor, et leokt, hirscht te et scheun?
Et sen de Chrästdogsglöcken!
Sa roffen alle, alle hoim,
da herrlich Hoimetglöcken.
Kloaingst te, vertrater Glöckenklung
uch iwer Berch uch Tol,
ze mengen Kängden än de Fremd,
ech hat en äst ze söhn.
Ech hatt un sa en oinzich Bitt: Kutt hoim änt Voterhäus,
Saht, der Chrästdoch wedder kitt,
uch laddich äs as Häus.
Wa wor et oist esi feierlich,
wonn der Helich Öwend kum, zer Kirch geng alles, Greuss und Kloin,
wonn de Glöck äs ruff: komm, komm!
De Glöcken roffen und kloingen noch,
ihr Kängt, wa ihr et wässt;
mir ower kennen et net söhn,
wa et as am´t Harz drö` es!

Mathilde Still

Keine Frage, dieses Gedicht ist wunderschön. Es hat wohl so manchem schon die ein oder andere Träne entlockt, früher, als es in Reichesdorf, an Heiligabend, von Kindern vorgetragen wurde.
Können wir uns damit immer noch identifizieren, hier, in der neuen Heimat? Es liegt an uns. Glocken läuten auch hier, wir müssen ihren Klang nur in unsere Herzen hereinlassen. Eine Familie, eine starke Gemeinschaft können wir überall sein, wenn wir nur wollen.
Viele Reichesdorfer sind „unserer Glocke“, unserem Aufruf, gefolgt, und haben fleißig die neuen Mitgliedsanträge samt Einzugsermächtigung ausgefüllt und dem Vorstand zukommen lassen. Vielen Dank für euer Vertrauen! Es ist immer wieder schön, festzustellen, dass unsere Arbeit Früchte trägt!

 Susi


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Weihnachts-Wunschzettel

 

Liebes Christkind, sei so lieb,
bring uns keine Gaben,
die es auch im Kaufhaus gibt,
weil wir die schon haben.

Bring uns mehr Verbundenheit,
schenk uns Ruhe, Einkehr, Rast,
nur ein kleines bisschen Zeit
statt der Eile und der Hast.

Bring uns keine Pfefferkuchen,
die bei uns verderben-
während andre Nahrung suchen,
Hunger leiden und dran sterben.

Schenk uns eine harte Nuss,
die wir knacken müssen.
Weich macht uns der Überfluss,
wenn wir nichts vermissen.

Bring uns Mut und Tapferkeit,
Wahres laut zu sagen,
und des Andern Not und Leid
liebend mit zu tragen.

Bring uns einen Tannenbaum
aus gesundem Walde.
O, welch schöner Weihnachtstraum!
Christkind, komm doch balde!

Elli Michler


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Für unsere Jüngsten

Worüber das Christkind lächeln musste

Als Josef mit Maria von Nazareth her unterwegs war, um in Bethlehem anzugeben, dass er von David abstamme- was die Obrigkeit so gut wie unsereins hätte wissen können, weil es ja längst geschrieben stand-, um jene Zeit also kam der Engel Gabriel heimlich noch einmal vom Himmel herab, um im Stalle nach dem Rechte zu sehen. Es war ja sogar für einen Erzengel in seiner Erleuchtung schwer zu begreifen, warum es nun der allererbärmlichste Stall sein musste, in dem der Herr zur Welt kommen sollte, und seine Wiege nichts weiter als eine Futterkrippe. Aber Gabriel wollte wenigstens noch den Winden gebieten, dass sie nicht gar so grob durch die Ritzen pfiffen, und die Wolken am Himmel sollten nicht gleich wieder in Rührung zerfließen und das Kind mit ihren Tränen überschütten, und was das Licht in der Laterne betraf, so musste man ihm noch einmal einschärfen, nur bescheiden zu leuchten und nicht etwa zu blenden und zu glänzen wie der Weihnachtsstern. Der Erzengel stöberte auch alles kleine Getier aus dem Stall, die Ameisen und die Spinnen und die Mäuse, es war nicht auszudenken, was geschehen konnte, wenn sich die Mutter Maria vielleicht vorzeitig über eine Maus entsetzte! Nur Esel und Ochs durften bleiben, der Esel, weil man ihn später ohnehin für die Flucht nach Ägypten zur Hand haben musste, und der Ochs, weil er so riesengroß und so faul war, dass ihn alle Heerscharen des Himmels nicht hätten von der Stelle bringen können.
Zuletzt verteilte Gabriel noch eine Schar Engelchen im Stall herum auf den Dachsparren, es waren solche von kleiner Art, die fast nur aus Kopf und Flügel bestehen. Sie sollten ja auch bloß still sitzen und achthaben und sogleich Beschied geben, wenn dem Kinde in seiner nackten Armut etwas Böses drohte. Noch ein Blick in die Runde, dann hob der Mächtige seine Schwingen und rauschte davon.
Gut so. Aber nicht ganz gut, denn es saß noch ein Floh auf dem Boden der Krippe in der Streu und schlief. Dieses winzige Scheusal war dem Engel Gabriel entgangen, versteht sich, wann hatte auch ein Erzengel je mit Flöhen zu tun!
Als nun das Wunder geschehen war, und das Kind lag leibhaftig auf dem Stroh, so voller Liebreiz und so rührend arm, da hielten es die Engel unterm Dach nicht mehr aus vor Entzücken, sie umschwirrten die Krippe wie ein Flug Tauben. Etliche fächelten dem Knaben balsamische Düfte zu, und die anderen zupften und zogen das Stroh zurecht, damit ja kein Hälmchen drücken oder zwicken möchte. Bei diesem Geraschel erwachte aber der Floh in der Streu. Es wurde ihm gleich himmelangst, weil er dachte, es sei jemand hinter ihm her, wie gewöhnlich. Er fuhr in der Krippe herum und versuchte alle seine Künste, und schließlich, in der äußersten Not, schlüpfte er dem göttlichen Kinde ins Ohr.
„Vergib mir!“, flüsterte der atemlose Floh, „aber ich kann nicht anders, sie bringen mich um, wenn sie mich erwischen. Ich verschwinde gleich wieder, göttliche Gnade, lass mich nur sehen, wie!“ Er äugte also umher und hatte auch gleich einen Plan. „Höre zu“, sagte er, „wenn ich alle Kraft zusammennehme und wenn du stillhältst, dann könnte ich vielleicht die Glatze des heiligen Josef erreichen, und von dort weg kriege ich das Fensterkreuz und die Tür…“
„Spring nur!“, sagte das Jesuskind unhörbar, „Ich halte still!“ Und da sprang der Floh. Aber es ließ sich nicht vermeiden, dass er das Kind ein wenig kitzelte, als er sich zurechtrückte und die Beine unter den Bauch zog.
In diesem Augenblick rüttelte die Mutter Gottes ihren Gemahl aus dem Schlaf.
„Ach, sieh doch!“, sagte Maria selig, „es lächelt schon!“
         

Heinrich Waggerl
 


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Aus der Zeit kommunistischer Diktatur

Schon vor einiger Zeit habe ich, in rumänischer Sprache, das Buch „Cartea Neagra a Ceausismului- Romania intre anii 1965-1989 von Liviu Valenas, gelesen. Auf Seite 53 dieses Buches stieß ich dann auf ein Kapitel in welchem der Autor ein ausführli-ches Gespräch mit Egon Alzner aus Reichesdorf wiedergibt.
Dieses Gespräch beinhaltet für mich ein Stück Zeitgeschichte der jüngsten Vergangenheit, also habe ich mich entschlossen, mit Einwilligung des Autors und seines Gesprächpartners, dieses Kapitel ins Deutsche zu übersetzen, um es durch unseren „Reichesdorfer Boten“ dessen Lesern zugänglich zu machen.
Die Offenheit, mit welcher das Gespräch geführt wurde, hat mir gefallen, sowie die Erklärung nicht die Absicht zu haben etwas zu verbergen. Obwohl ich die geäußerte Weltanschauung von Egon Alzner nicht teile, muss ich sie, in einem freien demokratischen Rechtsstaat lebend, wo Meinungsfreiheit eine Selbstverständlichkeit ist, doch respektieren. Was uns heute hier in der Bundesrepublik als selbstverständlich erscheint, war während der kommunistischen Diktatur in unserer alten Heimat, die meisten von uns wissen es aus eigener Erfahrung, so nicht möglich. Schon lautes Denken konnte einen hinter Schloss und Riegel bringen! Zitieren möchte ich an dieser Stelle einen Ausspruch des berühmten französischen Philosophen Voltaire, welcher lautet: „Ich teile deine Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass du sie äußern kannst!“
Nun habe ich versucht, so gut oder auch so schlecht wie ich es konnte, das Kapitel:
“Securitatea la Cota 1400- Convorbiri cu Egon Alzner “(dt.- Der Sicherheitsdienst bei Cota 1400- Gespräche mit Egon Alzner) , aus dem Rumänischen zu übersetzen. Dabei gab es, trotz Wörterbuch, etliche Schwierigkeiten, weil es für viele Worte des rumänischen Sprachgebrauchs keine ent-sprechende oder exakt treffende Übersetzung gibt! So habe ich mich entschieden, einige rumänische Ausdrücke im Text der Übersetzung beizubehalten. Zum Beispiel „Cota 1400“, gemeint ist das Berghotel „Höhe 1400“ in Sinaia. In anderen Fällen, wo mir das übersetzte Wort nicht entsprechend erschien, habe ich in Klammern den rumänischen Ausdruck wiedergegeben. Um den Lesern eine Identifizierung des Fragenden und des Antwortenden zu erleichtern, habe ich die Initialen L.V.= Liviu Valenas und E.A.= Egon Alzner, an den Anfang von Fragen und Antworten gegeben, was so im Originaltext des Buches nicht vorkommt.
Hoffentlich kann sich der Leser, trotz einiger Mängel der Übersetzung, ein Bild davon machen wie es damals in Rumänien aussah, bzw. zuging und auch Überlegungen zu Parallelen finden und erstellen.


(Fortsetzung Teil II)

E.A.: In der letzten Zeit erschien in Sinaia ein wichtiger Chef des Sicherheitsdienstes: Oberst Stanciu. Im Jahr 1996, während meines Besuches in Sinaia, traf ich ihn zufällig und wir sind gemeinsam etwas trinken gegangen. Er hatte noch immer die alten Ansichten: „Wären wir vom Sicherheitsdienst nicht gewesen, dieses Land wäre in Schutt und Asche zerfallen- wir haben Ceausescu verraten…“ Ich sagte sofort: „Herr Stanciu, schämen Sie sich überhaupt nicht?“ Er hatte sich in der Zwischenzeit, bei der Einfahrt von Sinaia, eine großartige Villa gebaut. Auf meine Frage, woher er denn soviel Geld gehabt hätte, sagte er: „ Mein Schwiegersohn ist Italiener, er gab mir das Geld.“ Ich konnte nicht schweigen und sagte: „Herr Stanciu, für wie blöd halten Sie mich?“ Da lachte er nur!
Eine Sache, welche Sie erheitern wird: Ich verlangte einmal von Major Braileanu, er solle mich für erbrachte Dienste belohnen. Sicher, das habe ich im Geheimzimmer der „Cota 1400“ gesagt. „Was willst du?“, fragte er mich. „Eine besondere Cordhose, für den Sohn meines Personalchefs“, antwortete ich. Nach einigen Tagen erhielt ich sie, sie war von erlesener Qualität, sodass und vor uns vor Staunen der Mund offen blieb. Die Personalchefs waren eine Art „Staat im Staate“, und hatten auch vor dem Sicherheitsdienst keine Angst. Sie stellten dich ein, oder auch nicht. Ich sage Ihnen noch etwas, worüber Sie ent-rüstet sein werden. Im neuen Geheimdienst, SRI, geschaffen von Virgil Magureanu, sind alle aus dem Staatssicherheitsdienst von Sinaia übernommen worden, außer dem Obersten Serbulea, welcher sich pensionieren musste, und Braileanu (sicher wurde er in der Zwischenzeit zum Oberst befördert), welcher als verschwunden galt. Nun haben Sie ihn identifiziert, er verschwand in die Bundesrepublik. Gut, dass ich das auch erfahren habe.
L.V.: Major Braileanu war, was man einen derben Kerl nennt?
E.A.: Wir sollten das nicht sagen, er behauptete, nur seine Arbeit zu machen. Hätten nicht auch Sie n Stelle von Braileanu oder Oberst Serbulea sein können? Ich glaube, Sie wären sogar besser gewesen als die beiden zusammen.
L.V.: Ich danke für diese Bewertung.
Ich vermute, dass sich im Berghotel „Cota 1400“ bedeutende „Persönlichkeiten“ trafen.
E.A.: Sie vermuten richtig. Ceausescu hatte die Gewohnheit, Staatschefs nach Sinaia einzuladen. Das Programm war immer dasselbe: die hohen Gäste fuhren mit der Seilbahngondel bis auf das Butschetsch-Plateau. Besonders die arabischen und afrikanischen Staatschefs waren von dem großartigen Panorama, welches ihnen die Bergwelt bot, beeindruckt. Dann kamen sie wieder mit der Gondel der Seilbahn zum „Cota 1400“, um einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen. Nachher stiegen sie zum Peles hinunter, wo die eigentlichen Gespräche begannen.
L.V.: Welche Staatschefs haben Sie gesehen?
E.A.: Es hat keinen Zweck, Ihnen eine Liste davon zu geben, sie wäre viel zu lang! Ich kann nur an die wichtigsten erinnern, welche ich dort gesehen habe: den Präsidenten Syriens, Hafez al Assad, den Präsidenten Ägyptens, Anwar el Sadat. Ich habe Fidel Castro gesehen, der mich besonders beeindruckt hat. In seiner Uniform war er besonders beeindruckend, auf dem Kopf trug er eine Baskenmütze. Die ganze Zeit trug er nur Militäruniform, ich habe ihn nie anders gekleidet gesehen. Ich erinnere mich, dass er in der Kegelbahn, welche sich oberhalb des Hotels „Cota 1400“ befand, Kegel gespielt hat. Fidel Castro, ja, das war ein großer Mann!
L.V.: ?!
E.A.: Herr Valenas, ich habe Ihnen gesagt, dass wir gegensätzliche politische Ansichten haben- ich bin Anhänger der Diktatur des Proletariates, welche aber in Rumänien schlecht angewendet wurde. Ich bin gegen den Papst, gegen diesen gebrechlichen, verkalkten Alten.
L.V.: ?!
E.A.: Nun gut, er war nicht immer gebrechlich. Ich muss sagen, dass der Papst den Kommunismus zerstört hat. Er trägt die Hauptschuld! Jetzt würde ich ihn gerne fragen, ob ihm gefällt, was er gemacht hat. Gefällt es ihm, dass er den Kommunismus, die Sowjetunion zerstört und zerstückelt hat? Was sagt er jetzt?
L.V.: Weshalb sollten Sie den Heiligen Vater fragen, fragen Sie mich?
E.A.: Gut, ich weiß, dass Sie das gut heißen, es gefällt Ihnen, was er gemacht hat, es tut Ihnen gut. Aber ich will weiter erzählen. Mit dem Präsidenten Syriens, Hafez al Assad, hatten wir große Unannehmlichkeiten, die sehr schlecht für mich hätten enden können. Es war im Winter, als Ceausescu gemeinsam mit Assad das Hotel betrat. Ich stand in Habachtstellung an der Rezeption. Ich erinnere mich, dass Ceausescu, als er im Hotel ankam, sich die Hände rieb und sagte: „Wie gut, dass es hier warm ist…“ Danach sind sie in den Blauen Salon eingetreten, gemeinsam mit dem Personenschutz, welcher sie begleitete. Es wurde ihnen traditionsgemäß der rumänische heiße Schnaps, („tuica fiarta“), angeboten. Zum Glück haben sie nichts davon getrunken, sie hatten keine Zeit für heißen Schnaps. Unglücklicherweise wollten aber die Sicherheitsleute, die sie begleiteten, davon trinken. Nachdem die beiden Staatschefs hinunter zum Peles gefahren waren, sind die Sicherheitsleute über mich hergefallen, und nahmen mich her: „Genosse Egon, (sie verwendeten nicht mehr den Diminutiv „Egonica“, unter welchem mich alle kannten), wolltest du den Genossen Ceausescu vergiften? Trink sofort von diesem Schnaps!“ Was hätte ich tun sollen? Er schmeckte schauderhaft, die Securisten hatten einfach vergessen, Zucker in den Schnaps zu geben!! Also, heißer Schnaps ohne Zucker, einfach unmöglich! Sicher musste ich mich persönlich bei Oberst Serbulea erklären und die Wahrheit sagen. Das Protokoll sah es nicht vor, dass wir den heißen Schnaps zubereiten sollten, ( um Ceausescu nicht zu vergiften), der Schnaps kam fertig, vom Sicherheitsdienst zubereitet, aus Bukarest. Trugen wir, vom Berghotel „Cota 1400“, also Schuld? Serbulea gab sich sofort Rechenschaft über das, was geschehen war, und der Skandal war beseitigt.
L.V.: Haben Sie Yasser Arafat gekannt?
E.A.: Nein, aber ich habe erfahren, dass er im Hotel „Cota 1400“ im Jahr 1968 oder 1969 gewesen war, ich aber kam erst 1972 hin, wie ich schon sagte.
L.V.: Aber von den großen „Persönlichkeiten“ aus Bukarest…?
E.A.: Am meisten kam Corneliu Manescu, er hatte ein spezielles Apartment im Erdgeschoss reserviert, versehen mit allem, was man braucht. Ich kann sagen, er war ein großer Herr, mit sehr feinen Manieren. Er rauchte nur Zigarren. Gewöhnlich kam er zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter. Die Tochter war ein sehr schönes Mädchen, bekleidet mit einem modernen Jeanskostüm, mit Fransen an den Ärmeln, wie man es an Kostümen in amerikanischen Filmen sieht.
L.V.: Ein Trapperanzug?
E.A.: Ja, so einen. Ein anderer, der uns besuchte, war der Minister für Industrie und Geologie, Bujor Almasan. Ich war mit ihm befreundet. Er kam zu mir und sagte: „Egonica, komm, trinken wir etwas!“ Ich antwortete, dass ich das nicht könnte, weil ich im Dienst sei. Er gab nicht nach: „Lass die Dummheiten, Egonica, wir trinken ja nicht am Empfang! Komm zu mir an den Tisch, dort trinken wir in Ruhe einen Spritzer“. Was sollte ich tun, ich trank mit Bujor Almasan. Ich nutzte die Gelegenheit, wenn ich sicher war, dass niemand uns zuhörte, ihn zu fragen: „Genosse Minister, weshalb berichten Sie dem Präsidenten Ceausescu nicht, welche die Lage im Lande ist, es könnte schlecht enden. Lassen Sie „Nea Nicu“ gerade mal so ins Verderben gehen?“ Es war 1985, als mich diese Angelegenheit interessierte. Ich erwähnte es ein paar Mal, mich stimmte es traurig, wie die ganze Bude zu Bruch ging. Das war’s, Herr Valenas…
L.V.: Und was antwortete Bujor Almasan?
E.A.: Sie werden nun überrascht sein, was mir Almasan mitteilte: „Egonica, glaube mir, ich kann dem Genossen Generalsekretär nichts melden. Wenn ich etwas melden will, muss ich zuerst beim Kabinett Zwei vorbei. Wenn aber die Genossin, (gemeint ist Elena Ceausescu), schlechte Laune hat, aus dem Grund dass, zum Beispiel, ihre Kleidung am betreffenden Tag nicht gut sitzt, lässt sie mich nicht zum Genossen! Und immer ist die Genossin schlechter Laune!“ Erkennen Sie, welches das Grundübel war?
L.V.: Wenn der Kommunismus in Rumänien wegen Elena Ceausescu zusammenbrach, hat sie auch einen Verdienst! Bravo ihr!
Was für andere „markante Repräsentanten“ kamen noch zur „Cota 1400“?
E.A.: Periodisch kamen auch die Brüder Ceausescus, Andruta, Ilie und der andere Nicolae, seine Schwester Elena Barbulescu mit ihrem Mann… Zoe Ceausescu kam nicht oft, ihr gefiel es besser in Predeal.
L.V.: Nach welchen Regeln funktionierte das Berg- hotel während eines Präsidenten-Besuches?
E.A.: Zwei bis drei Tage vorher wurde das Hotel aller Gäste entleert. Wir blieben nur fünf bis sechs Personen vom Personal, nur diejenigen, in die der Sicherheitsdienst ein 100%iges Vertrauen hatte. Unter diesen Personen war auch ich. Alle Räume wurden von den Sicherheitsbeamten, welche aus Bukarest und Ploiesti kamen, penibelst und detailliertest kontrolliert. Die vier speziellen Apartments wurden auf Hochglanz gebracht, Getränke und Speisen bereit gestellt. Von Touristen war in der ganzen Gegend keine Spur mehr. Während der Besuche Ceausescus war nicht einmal Braileanu anwesend, er war dafür zu unbedeutend.
L.V.: Es ist klar… Mussten Sie, nach diesen „königlichen Besuchen“, noch schriftliche Berichte an Major Braileanu weiter geben?
E.A.: Nein, der Bereich Braileanu´s betraf nur, was wir untereinander sprachen, was wir taten und was wir mit den Touristen sprachen, das war für ihn von Interesse, etwas anderes nicht. Ich komme auf uns zurück.
Unsere Kleidung war selbstverständlich einwandfrei. Wenn ich mir die anschaue, die in großen deutschen Hotels arbeiten, muss ich lachen! Wir hatten blaue Uniformen, perfekt gebügelt und gestärkt. Bei den Mädchen wurde täglich die Maniküre kontrolliert, ebenso die Frisur, also alles, wie es im Buche steht! Der Sicherheitsdienst ließ keine Nachlässigkeit zu.
Im Erdgeschoss waren zwei Empfangsalons, der Rote und der Blaue; zusätzlich eine Reihe von speziellen Apartments. Das Hotel wurde von Karl II. (König) erbaut, und, wenn ich nicht irre, 1940 eröffnet. Wir hatten Unannehmlichkeiten mit dem Schloss Pelesch. Ich sagte einer deutschen Reiseleiterin von der Firma TUI: „Schloss Pelesch kann nicht besichtigt werden, es wird renoviert, denn es wurde von unserem Präsidenten Nicolae Ceausescu übernommen. Dem Generaldirektor hatte das von mir Gesagte nicht gefallen, es wurde weiter gemeldet. Am nächsten Tag kam Braileanu zu mir und begann gleich mich heftig anzufahren, und mich wegen dem, was ich gesagt hatte, herzunehmen. Ich sagte: „Wenn ihr alles besser wisst, sagt ihr der Reiseleitung, warum man das Schloss nicht besichtigen kann!“
Sinaia war von Ceausescu auf den letzten Stand gebracht worden, ganz erneuert war das „Palace“, das Kasino usw. Ceausescu hielt viel von Sinaia, hierher brachte er seine wichtigsten Gäste, besonders die ausländischen. Sinaia war der Kurort Nummer eins, nicht Mamaia oder Neptun, das ist klar!
L.V.: Einverstanden! Im Mai 1987 habe ich selber eine Woche in Sinaia verbracht. Es sah wie in einem westlichen Kurort aus, versorgt und sehr sauber. Nebenbei sage ich, dass ich mit einer Touristengruppe aus der DDR zusammen im selben Hotel untergebracht war. Die Jungen beschäftigten sich nur mit Trinken, und die Mädchen machten ausschließlich Sextourismus. Sinaia litt nicht unter Mangel an „Gigolos“. Sehen Sie, welche „Erziehung“ sie vom Kommunismus erhielten, diesmal die junge Generation aus Ostdeutschland. Wir wollen aber wieder zurück: was für Persönlichkeiten kamen denn noch zur „Cota 1400“?
E.A.: Der General Pacepa. Ich muss sagen, er war ein sehr stattlicher Mann, das fiel mir besonders auf. Es gefiel ihm, an Gelagen teilzunehmen, er zechte gerne, aber ich habe ihn nie betrunken gesehen. Einmal, es war 1974, hatte er seine Generalskappe, (er war in Generalsuniform angereist), bei mir auf dem Tresen der Rezeption vergessen. Damit man nicht über ihn lachte, habe ich die Mütze unter den Tresen getan, sodass man sie nicht sehen konnte. Als ich im Hotel „Cota 1400“ arbeitete und den General bei dieser Gelegenheit kennen lernte, fiel mir im Traum nicht ein, dass sich hinter der Fassade dieses gut aussehenden Mannes mit feinen Manieren, ein widerwärtiger Kerl verbirgt!
L.V.: Wieso widerwärtiger Kerl?
E.A.: Wie bewerten Sie denn dann den Landesver- rat dieses Individuums aus dem Jahr 1978?
L.V.: Er hat Ceausescu verraten, den Sicherheits- dienst, die rumänischen Spione (Agenten), aber ich sehe keinen Verrat an Rumänien.
E.A.: Nun gut, ich sehe, dass Sie ihn verteidigen wollen, lassen wir diese Angelegenheit, denn wir werden uns über dieses Thema nie einigen können.
Ich habe dann auch den Patriarchen Teoctist gekannt, er hat mich mit seiner majestätischen Erscheinung beeindruckt. Er war ganz in Weiß gekleidet. Ich habe ihn im Kloster Sinaia gesehen, wohin ich des Öfteren ging, um den Gottesdienst zu besuchen.
L.V.: ? !
E.A.: Als Sachse bin ich evangelisch, aber mich haben die orthodoxen Gottesdienste angezogen und das Kloster Sinaia war ein Ort, wo ich mich wohlfühlte. Sie hätten doch nicht gewollt, dass ich zu Ihrer Kirche, der römisch-katholischen, gegangen wäre, die Zehntausende während der Inquisition töten ließ und die Ihnen so teuer ist.
L.V.: ! ?
E.A.: Im Hotel besuchte mich eine Attachierte von der Botschaft der Bundesrepublik in Bukarest, Frau Molinius.
L.V.: ? !
E.A.: Ich war ihr sympathisch. Sie sagte mir sogar, ich solle nach Westdeutschland kommen, sie nähme sich dort meiner an, sie fände einen guten Arbeitsplatz für mich! Ich Narr habe nicht auf sie gehört, denn es ging mir in Sinaia in jenen Jahren sehr gut, das ist die Wahrheit. Ich hatte ein monatliches Gehalt von 3.600 Lei, aber ich verdiente das Dreifache durch Nebengeschäfte (ciubuc). Dann war da noch meine Freundin, eine medizinisch technische Assistentin, die sehr zu mir hielt; ich war wie angenäht. Sie wohnte in der Villa Cantacuzino. Also, sagen Sie, Herr Valenas, ging es mir nicht ganz gut? Ich lebte wie ein Pascha. Sie sagten, dass die Lage im Land sehr schlecht gewesen sei. Möglich, ich aber lebte wie in einem Glaskäfig, der Sinaia hieß, mir erschien alles perfekt. Sie sagen, Ceausescu hielt über tausend politische Häftlinge in Gefängnissen. Möglich, aber was interessierte mich das? Ich hatte den besten Arbeitsplatz der Welt…
L.V.: Hatten Sie denn keine Angst mit einer Attachierten der bundesdeutschen Botschaft zu sprechen?
E.A.: Glauben Sie, ich wäre so dumm gewesen?
Wir sprachen nicht an der Rezeption, wo ganz sicher Mikrofone (Wanzen) angebracht waren, wir sprachen in der Halle, sollte uns aber irrtümlicherweise jemand zugehört haben, hätte er nichts verstanden, da wir deutsch sprachen. Ich musste mich hüten, denn ich wusste genau, dass Braileanu mich beobachtete. Er hat mir mehrmals gesagt: „Wenn du einen einzigen Fehler machst, suchst du dir sofort einen anderen Arbeitsplatz!“ Das war deutlich genug gesprochen!
L.V.: Sehr deutlich…
E.A.: Ich war doch kein Kretin, mit dem Fuß nach meinem Posten zu treten!
L.V.: Haben Sie Braileanu gemeldet, dass sie mit einer Attachierten der Bundesrepublik gesprochen haben?
E.A.: Das hätte mir noch gefehlt! Aber nun ehrlich, nicht der Sicherheitsdienst in Sinaia war schlimm, sondern die Miliz! Vor ihr hatten alle Angst. Sie machte auch beim Hotel „Cota 1400“ Kontrollen. Wenn du in angetrunkenem Zustand mit dem Auto fuhrst, kannten sie kein Pardon. Es kamen Kollegen und Freunde zu mir und beknieten mich, ich solle mich für sie beim Chef der Verkehrsmiliz von Sinaia, Gheorghe Sas, verwenden, er solle ihnen den Führerschein zurückgeben. Was sollte ich machen, ich ergriff den Telefonhörer und sagte: „Komm, du Gigi, sei nicht böse, gib doch diesen Menschen den Führerschein zurück „…“ „Wenn der Unteroffizier ihn nicht nach Ploiesti abgeschickt hat, so ist dieses kein Problem.“ Gelangte dein Führerschein nach Ploiesti, warst du schlimm dran und man konnte nichts machen. Ist es nicht auch jetzt so in Rumänien?
L.V.: Wer hatte die Führung in Sinaia, der Sicherheitsdienst oder die von der Partei?
E.A.: Eine gute Frage. Ich weiß nicht, wie es im Land war, aber in Sinaia, das ist klar, zitterte die Partei vor dem Sicherheitsdienst. Ich erlebte eine Szene, bei welcher Braileanu mit großer Härte den Parteisekretär des gesamten OJT-Prahova auf seinen Platz verwies, den berühmten Mitrache! Dieser schwieg, als sei er stumm, er gab keinen Laut von sich. Wenn ich daran denke, dass vor diesem Mitrache drei Generaldirektoren vom OJT zitterten.
L.V.: Was wäre noch zu sagen?
E.A.: Obwohl es nicht im Zusammenhang mit unserem Gesprächsthema steht, will ich mich doch auf die Person Gheorghe Vasile, besser bekannt unter dem Namen Gigi Kent, beziehen, ein sehr dicker 150 kg schweren Zigeuner aus einem südlichen Landesteil.
Ich weiß nicht, was für Betrügereien großen Stils er mit Fleischproduktion während der Ceausescuzeit begangen hat. Ceausescu ließ ihn zum Tode verurteilen. Mithilfe Ion Iliescus gelang es „Gigi Kent“ 1990 in die Bundesrepublik zu fliehen, wo er politisches Asyl erhielt ! Etwas später kehrte er zurück ins Land und übernahm das Berghotel „Cota 1400“. Vergebens sagte ich ihm mehrere Male: „Nea Gigi, komm lass uns das Hotel schön langsam auf internationalen Stand bringen, machen wir etwas Schönes.“ Sein einziger Gedanke war das „schnelle Geld“. Durch Hochzeiten, Taufen und Gelage glaubte er dieses zu erreichen, wie der Zigeuner eben ist. Da kam ihm aber, eine bei dem Sicherheitsdienst abkopierte Methode in den Sinn: Die politischen Persönlichkeiten während der Veranstaltung von Orgien im Hotel mit versteckter Kamera zu filmen. Natürlich wurden diese, als sie davon erfahren hatten, sehr böse und warfen Gigi Kent hinter Gitter, wo er etwa zwei Jahre blieb. Wieder draußen, kam er zur „Cota 1400“ !, und ich erfuhr nach kurzer Zeit, dass er gestorben sei. Ob dabei nachgeholfen wurde, kann ich nicht sagen.
L.V.: Haben Sie das Ende Ceausescus vorausgesehen?
E.A.: Auf diese Art nicht. Im Jahre 1987 bekam ich persönlich die Lebensmittelknappheit, welche sogar uns bei der „Cota 1400“ erreicht hatte, zu spüren. Umsonst verlangte ich vom Koch ein Hähnchen, für welches ich bereit war, den dreifachen Preis zu zahlen. Er antwortete mir nur: „Nea Egon, wir haben nicht einmal für uns welche“… Es war klar, so konnte es nicht mehr lange weitergehen. Im Jahre 1988 oder 1989 fuhr ich per Auto durch das Alt-Tal (Valea Oltului). Überall tiefste Dunkelheit. Als ich nach Hermannstadt kam, überall Beleuchtung, es war, als sei ich in ein anderes Land gekommen. Dort war erster Parteisekretär Ni-cu Ceausescu! Also wurde der Erbe vorberei-tet. Ich weiß, dass er mit seinem Vater Auseinandersetzungen hatte. Er soll des Öfteren zu ihm gesagt haben: „Tata, gib acht, so geht es nicht weiter!“ Auch er wurde nicht angehört. Ceausescu musste verschwinden, aber nicht erschossen werden. Man erschießt doch keinen Staatspräsidenten!!!
(26.-27. Dezember 2003)
Anmerkung des Autors: Das Ceausescu-Regime hatte die Todesstrafe von Gheorghe Vasile (Gigi Kent) in 13 Jahre Zuchthaus umgewandelt. Er war verurteilt worden wegen Betrügerei, Bestechung und Missbrauch im Dienst. Im Januar 1990 wurde er von Ion Iliescu begnadigt und ist nach Deutschland gezogen. Nach einiger Zeit ist er zurückgekehrt und wurde Aktionär bei der Credit Bank. Um seine großen Schulden zu tilgen, die seine verschiedenen Firmen hatten, hat der ehemalige Direktor der Credit Bank, Emil Cioflan, ihm in Tecuci zum vierzigfachen Preis seines Verkehrswertes ein Hotel gekauft!!? Im Gesamten hatte Gheorghe Vasile un-gedeckte Kredite im Wert von 5,8 Millionen US-Dollar, 2 Millionen DM, sowie 8,5 Milliarden Lei (Bewertung von 1992) von der Credit Bank erhalten, Geld, das er nie zurückgezahlt hat. Diese nach-revolutionäre Karriere zeigt noch einmal die Weiterverwendung der alten Kader aus dem Ceausescu-Regime und ihre bevorzugte Behandlung in Rumänien nach 1989, zum Nachteil der antikommunistischen Oppositionellen.  

Heinrich Bruckner


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Fröhliches Klassentreffen nach 55 Jahren
1953 Konfirmation und Abschluss der 7. Klasse in Reichesdorf


Am Freitag, den 12. September 2008, war es so weit: Ich durfte nach 55 Jahren mei-ne ehemaligen Schulfreundinnen und -Freunde wiedersehen. Unentschieden, ob ich wegen dem weiten Weg überhaupt teilnehmen sollte, überredeten mich gute Freundinnen, doch dahin zu fahren. So brachte mich mein Bruder Hans nach Vorderbüchelberg im Schwäbischen Wald (bei Heilbronn). Gut, dass wir ein Navigationsgerät im Auto hatten, denn nachdem wir die Autobahn verlassen hatten, wurde die Fahrt richtig aufregend. Bergauf, bergab und Wald, viel Wald. Dann jede Menge Weinberge mit vielen Trauben! Es war wunderschön, obwohl es die ganze Zeit regnete.

Große Freude
Vor Ort angekommen, war die Wiedersehensfreude sehr groß. So viele hatte ich seit 30 oder 40 Jahren überhaupt nicht mehr gesehen und habe doch alle wiedererkannt. Nachmittags trafen nach und nach alle ein: 24 ehemalige Schülerinnen und Schüler der Volksschule Reichesdorf und 19 Ehefrauen und -Männer. Bei Kaffee und leckeren mitgebrachten Torten und Kuchen wurden die ersten Erinnerungen ausgetauscht. Das dauerte bis zum Abendessen. Nicht allzu spät legten wir uns schlafen, denn am Samstag stand einiges auf dem Programm. Nach dem Frühstück fuhren die, die gesundheitlich fit und gut zu Fuß sind, zur Besichtigung in ein nahe gelegenes Salzbergwerk. Der Dauerregen störte uns nicht, wir waren guter Dinge, haben gelacht, getratscht und viel Interessantes gesehen.

Klassenstunde
Zurück im Gasthof „Zum Goldenen Ritter" ging es ans Mittagessen - aber bitte nicht zu viel, damit noch Platz für das Festessen am Abend bleibt! Beim Kaffee und Ku-chen gab es eine große Überraschung. Unser Lehrer Gernot Wagner kam auf einen kurzen Sprung vorbei. Wir waren gespannt, ob er uns noch kennt oder nicht. Es ist nicht leicht für einen Lehrer, der in seiner Laufbahn viele Schüler hatte, sich an alle zu erinnern. Die Klassenstunde wurde vorverlegt, denn Herr Lehrer Wagner wollte noch vor Anbruch der Dunkelheit abfahren. Dann folgten einige Beiträge, die das Treffen unvergesslich machten: Jinni und Georg Meyndt hatten einen schönen, für uns alle ergreifenden Lebenslauf verfasst, von unserer Kindheit bis Schulabschluss und weiter hinaus. Unser Schulfreund Horst Schuller, der mit seiner Familie von 1951 bis 1955 in Reichesdorf lebte, brachte eine Beschreibung unter dem Titel „Mein Reichesdorf" mit, mit Erinnerungen an seinen Vater – unsern Lehrer Erhard Schuller – und mit seinen eigenen Eindrücken aus dieser Zeit. Auch unsere unermüdliche Anni Mild (geb. Schaas) hatte einen schönen Bericht mit vielen Erinnerungen an Reichesdorf vorbereitet. Noch manch Lustiges wurde vorgetragen, viele Fotos wurden gemacht. Herr Lehrer Wagner sprach ein paar Worte über die Zeit in Reichesdorf, über seine Schüler und seine Lehrerkollegen.

Singen, tanzen, feiern
Schön langsam ging es dem Festessen entgegen. Es war lecker und viel, jeder fühlte sich gut. Dann begann der lustige Teil mit Musik und viel Tanz, mit Singen und Schunkeln. Waren das 70-Jährige? Nein, es kam uns allen vor, als wäre unsere Konfirmation gestern gewesen und feierten wir nun alle zusammen. Wie schön alle noch singen können, wie sie alle tanzen – ja, es sind eben Reichesdörfer, die es verstehen, zu feiern. Ziemlich laut war es auch! Schloss man die Augen, hatte man den Eindruck, in Reichesdorf, im großen Saal, auf einer Hochzeit zu sein. Es wurde sehr spät, als wir zu Bett gingen, obwohl einige am Sonntag noch einen langen Weg vor sich hatten.

Abschied und Wiedersehen
Am Sonntag Morgen, nach dem Frühstück, nahmen wir Abschied. Werden wir das Glück haben, uns noch einmal zu sehen? So jung bestimmt nicht mehr. Aber, wenn Gott es will, könnten wir uns in zwei oder drei Jahren wieder treffen, das wäre schön. Im Namen aller einen recht herzlichen Dank den Organisatoren Anni Mild, Peter Kloos und Johann Waffenschmidt, für die schönen Tage, die wir zusammen erleben durften.

 Anna Binder (geb.Schuster)


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Reichesdorfer Konfirmanden von 1953 und deren Lebenslauf

Mai 1945. Ängstliche Kinderaugen schauen die weinende Mutter an. „Mutter, warum weinst du, und warum läuten die Glocken?"
„Ach Kinder, der Krieg ist aus, aber unser Vater kommt nicht mehr zurück!" „Unseren Vater kennen wir doch gar nicht. Du musst nicht weinen, du hast ja uns.“ So begann unsere Kindheit. Es sollte aber vieles noch härter kommen.

Wieder läuten die Glocken und verstörte Kinderaugen schauen die weinenden Großmütter an.
„Großmutter, wohin geht die Mutter mit dem Koffer, und warum weinen alle?" „Kinder, eure Mutter muss nach Russland!“
„Weine nicht, Großmutter, Mutter kommt bestimmt zurück, sie weiß doch, dass wir sie brauchen."
Ob dieser Kinderwunsch in Erfüllung gehen würde?

Doch damit war der Kelch der Bitterkeit noch nicht voll. Den Grosseltern wurde alles genommen, Ackerland, Weingarten, Kühe, Schweine und Möbel – und zu guter Letzt setzte sich ein Zigeuner in unsere Habe, die in schwerer Arbeit durch Generationen aufgebaut worden war.

Uns Kinder haben diese Geschehnisse damals wenig berührt, wir hatten viel Wichtigeres zu tun: Im aufgestauten Bach neben Kühen und Büffeln zu baden, im Winter auf dem Eis zu rutschen und Schlittschuh zu laufen – und dabei zu vergessen, die Arbeiten zu erledigen, die uns aufgetragen wurden: Späne und Holz in die Küche zu tragen, dem Schwein etwas Grünes in den Trog zu geben und einen Eimer Wasser für die Großeltern bereitzustellen.

Die Zeit verflog und die Schule begann. Waren das schwere Tage! Das 1x1, Lesen, Schreiben, später Mathe mit X und Y, Physik, Chemie und oben drauf noch Russisch lernen! Nebenbei mussten wir auch gewisse Feldarbeiten für unser tägliches Brot leisten. Dass uns dann am Abend die Palukes schmeckte, war verständlich.

So vergingen unsere Kinderjahre. Wieder läuteten die Glocken und wir knieten vor dem Altar und gelobten in unserem Glaubensbekenntnis, unserem Glauben treu zu bleiben. Für uns war es ein wichtiger Tag, zum ersten Mal in sächsischer Tracht und Anzug durch die Gemeinde zu gehen und am Abend bis 10 Uhr „auf die Gasse“ zu dürfen. Wie schön war es, uns in der „Allee" zu treffen, wo Freundschaften geknüpft wurden und echte Liebe heranwuchs.

So kam der Herbst 1953 und das Schicksal trennte uns. Viele gingen in die Stadt, lernten ein Handwerk oder besuchten ein Gymnasium. Wie schön war es dann, uns in den Ferien oder an Feiertagen bei einem Theater oder einer Tanzveranstaltung zu Hause zu treffen.

Die Zeit verging und es kam ein Hoffnungsschimmer auf bessere Zeiten. Teilweise waren die Eltern aus Russland heimgekehrt, was freilich nicht allen vergönnt war. Die Zigeuner mussten die Häuser verlassen.

Es kam die Zeit, wo man sich mit dem geliebten Partner vor dem Altar Treue in Freud und Leid schwor. Es folgten glückliche Stunden bei der Geburt unserer Kinder, die wir unter Glockengeläute zur Taufe tragen durften.

Sicher hat dann jeder sein eigenes Schicksal ertragen müssen, das Freude, aber manchmal auch Leid brachte. Doch durch viel Fleiß hat jeder sein Leben gemeistert, wenn auch manchmal unter schweren politischen Verhältnissen.

Es kam das Jahr 1989, wo niemand mehr gewillt war, in diesem Land zu leben. Wir fuhren zurück in das Land unserer Vorfahren, die einst ostwärts zogen, um in Siebenbürgen Geschichte zu schreiben.

Heute sind wir stolz auf unsere Kinder und Enkelkinder und freuen uns, dass es ihnen gut geht und sie zufrieden sind und wir mit ihnen.

Lassen wir nun Sorge und Leid, das uns begleitet hat, beiseite und freuen uns auf das Beisammensein, das uns vergönnt ist. In diesem Sinne erheben wir unser Glas und prosten uns zu mit unserem sächsischen Trinkspruch: „Helf Gott!".

Jinni und Jorch Meyndt


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Reisebericht

Der Schock saß tief. Ende 2007 die Diagnose erneute Herz-OP. Die Gedanken die mich damals verfolgten waren düster, und dann die gute Nachricht im Herzzentrum Bad Oeynhausen „Fehldiagnose“.
Damals gab ich mir selbst das Versprechen, -wenn alles gut über die Bühne geht, dann fährst du nochmals in deine alte Heimat-.
Im September, dieses Jahr war es soweit, Flüge gebucht und ab ging’s nach Herrmannstadt wo ich schon erwartet wurde.
Ausgerüstet mit Foto- und Videokamera, wollte ich festhalten und auch dokumentieren, was sich in den letzten 10 Jahren (denn so lange war ich nicht mehr da) in Reichesdorf zum Guten oder Schlechten entwickelt hat.
Da ich oft Bilder für den Kalender bekomme, konnte ich mir schon einige Veränderungen vorstellen.
- Die Kirche ohne die beiden Tannen, ein ganz ungewohntes Bild, anders als in meiner Erinnerung.
- Nachts wird Turm und Kirche von großen Scheinwerfern angestrahlt (siehe Foto), Note gut, sollte man die Veränderungen bewerten müssen.
- Negativ: Noch immer lungern die altbekannten (Säufer und Nichtstuer) im Park und vor der Kirche rum, sowohl am Tag als auch in der Nacht.
- Die EU macht sich auch in Reichesdorf bemerkbar. Das ganze Dorf scheint wie „umgepflügt“ zu sein. Nach EU Verordnung müssen alle Haushalte am Kanal- und Wasseranschluss angedockt sein.
Mit „Hans Schaas“, für unsere Generation immer noch der „Hansonkel“, hatte ich einen Termin aus-gemacht, um unsere Kirche zu besichtigen.
Als hätte ich`s geahnt, nahm ich auch die Videokamera mit, denn die Führung, die mir Hansonkel bot, mit der Professionalität, dem Wissen, der Kompetenz hatte ich nicht gerechnet.
Leider reichte ein Nachmittag nicht, um alles erklärt zu bekommen. Und auf den Glockenturm wollte ich auch unbedingt, denn die Aussicht von da oben ist nicht zu toppen. Hansonkel, vielen Dank für die Zeit, und die Mühe die du dir genommen hast.
Auf die Frage ob ich auch alles aufzeichnen dürfte, bekam ich sofort die Antwort:„ower frällich“.
Die Aufzeichnungen muss ich noch auswerten, schneiden und zu einer DVD zusammenstellen. Danach stehen sie allen zur Verfügung.
Acht ganze Tage hatte ich zur Verfügung, die Zeit der Vergangenheit passieren zu lassen.
Die ersten Besuche machte ich meinem Elternhaus. Vor 10 Jahren habe ich es zum letzten Mal gesehen, hatte aber nicht den besten Eindruck von ihm behalten. Bin jetzt doch positiv überrascht, dass sich die neuen Eigentümer etwas mehr drum kümmern.
Im Hirschtal wo meine Kinderwiege stand, sah es dann doch etwas anders aus. Die seitlichen Gebäude fehlten, Stall weg, Hühnerhof dem Erdboden gleich gemacht. Der farbliche Aspekt, den sie dem Haus außen, sowie innen verpasst hatten, traf meinen Geschmack nicht im Geringsten. Diese grellen Farben ziehen zwar die Blicke auf sich, schmerzen aber die Augen.
Auf die Frage, warum man so grelle Farbtöne verwenden müsste, sagte mir ein Einheimischer: Das Leben wäre farblos genug, ihre Kultur stehe nun mal auf kräftige Farben.
Ich wollte nochmals „of den Honnebarch“ „of de Mǎurerwiss“, det Rowendol, usw, wo wir Hirschtalkinder gespielt und unsere Zeit verbracht haben.
Leider versagte mir mein Erinnerungsvermögen ab und zu, denn so wie ich die Dinge in Erinnerung hatte, sahen sie nicht mehr aus. Auf der „Morerwis“ wo ich Lämmchen und Schafe grasen wusste, wächst nur noch Schilf und das meterhoch.
Den Weg zum „Honnebarch“ gibt’s nicht mehr, zumindest nicht da wo ich ihn wusste. So ging ich weiter ins „Ravendol“ wo eine gespenstische Stille herrschte. 

Keine Schweine quieken, keine Kuh, die ihr Kalb ruft. Nur die Gehwege der Kühe, an den Hängen, sind über geblieben.
Dann fand ich doch noch den alten Weg zum „Honnebarch“, leider so zugewachsen, so das man ihn eher erahnen musste, als sehen konnte.
Oben angekommen, entschädigte mich der Ausblick auf das Dorf und die Strapazen waren vergessen. Die paar alten Weinstöcke, die noch standen, waren überwachsen mit Unkraut.
Die „Goldrute“, ein Unkraut das ich nicht kannte, nimmt überall auf dem Hattert Überhand. Das über 1 Meter hohe Unkraut musste ich erst mal platt treten, um überhaupt den Ausblick genießen zu können.
Nach langem Suchen fand ich sogar die beiden Bäume, (ein Apfelbaum und eine Wildkirsche), auf denen wir als Kinder das Klettern gelernt hatten, wieder.
Der Rückweg ins Dorf war dann etwas leichter, da ich ja nur den Trampelpfad, den ich geschlagen hatte, zurück gehen musste.

Die nächsten Tage führten mich über den Friedhof bis in die „Gangenichen“. Auf dem Friedhof gehe ich die Reihen auf und ab, sehe mir die Grabsteine an und lese die Namen der Verstorbenen.

Ich versuche mich an das Gesicht zu erinnern, dessen Name ich gerade auf den Grabstein lese. Bei einigen kommt eine Erinnerung, bei anderen ist nur der Name ein Begriff.
Fast jedes Grab ist mit einem Betondeckel versehen, es ist als wolle man die Toten einsperren, kein Blümchen zu sehen weit und breit. Sind wir wirklich schon so lange weg, dass wir die Toten vergessen? Ich hatte fast dieses Gefühl.
Den alten Friedhof hat sich die Natur wieder einverleibt. Es ist kaum ein Durchkommen, Hagebutte und Goldrute erobern sich diesen Teil des Friedhofs.

Vom „Scheirbrich“ über „den „Giesbrich“, „de Deunkel-Hill“, zur „Dall“ und ans untere Ende des Dorfes.
Dieser Teil des Weges ist besonders, schön zu wandern, da man das Dorf von oben sehen kann.
Die Terrassenwege sind eigentlich ganz gut begebar, da sie kurz vorher gemäht worden sind.
Ein besonderes schönes Bild boten auch die vielen Trauben dieses Jahr. Der Sommer muss besonders freundlich zu den Weinbergen gewesen sein. Denn es waren nicht nur viele, sondern auch süße Trauben.
Heute kann man in viele der Höfe reinschauen. Denn so manche Scheune und Stall mussten dran glauben, weil der Zahn der Zeit an ihnen nagte. Nun sieht man die Wirtschaft der Zugezogenen und Besitzer der Häuser. Bei dem einen oder anderen kann man fast eine sächsische Ordnung erkennen, aber die Mehrzahl der Höfe lässt zu wünschen übrig. Wo früher der Misthaufen stand, wachsen jetzt die Tomaten drauf, wo ein schönes Obstspalier den Hof vom Garten trennte, ist heute ein undurchdringliches Gestrüpp.
Nur wenn man sich von da oben Kirche, Turm und Gemeindesaal ansieht, kommt doch ein gewisses Gefühl in einem hoch, „Mensch es gab doch auch schöne Zeiten“, damals.
Ich gehe im Dorf hoch, lauter mir unbekannte Gesichter verfolgen mich. Den einen oder anderen spreche ich an. Leider kennen sie mich nicht. Sie sind neu zugezogen.
Aber auch einige bekannte Gesichter trifft man wi-der. Es wird gelästert über Regierung, EU, über Gott und die Welt, bringt doch keinen weiter. Anpacken, etwas gegen ihre Armut tun, können sie nicht, denn sie haben es nie gelernt. Ich hatte das Gefühl, „Arbeit muss verdammt weh tun“. Aber es gibt auch in Reichesdorf Beispiele von Menschen, die es zu etwas gebracht haben, wie auch immer. Man wird ausgefragt nach gemeinsamen Bekannten, aber vor allem erzählt jeder gerne über die schöne, alte Zeit als Sachsen noch das Dorf besiedelten.
Wie gut man sich mit ihnen verstanden hätte, wie gut man miteinander ausgekommen wäre und wie gerne man ihnen bei ihrer Feldarbeit geholfen hätte. Zitat Erwini: Dacǎ domnul Fröhlich (Martin Fröhlich) mǎ vede în curte, stie ca plantele lui sunt salvate.
Kaum ein Zigeuner kann vergessen, bei wem er seinen Schnaps getrunken hat, oder bei wem der Wein am besten schmeckte. So voll des Lobes, über unsere sächsische Bevölkerung, kannte ich unsere ehemaligen Mitbewohner gar nicht.

Dann durch das Zigeunerviertel (Neugasse) bis ins „Hewes“. Dort hat der Cioban (Schafhirte) seine „Stîna“ (Alm) stehen. Der freundliche Schafhirte, (den ich nicht kenne), bot mir sofort ein Stück Käse zur Kostprobe an. Dann erzählte er über seine Sorgen und Probleme mit den Schafen. Deren Produkte er kaum verkaufen könnte, denn die Preise wären ja alle im Eimer und mit dem was überbleibt könne man nicht leben. Die Wolle, von den im Frühjahr gescherten Schafe will keiner haben, sie liegt auf der Weide verstreut, sie ist vom Wind und Regen an Hecken und Büschen hängen geblieben und der Natur ausgesetzt.
Der Abend nahte, plötzlich hörte man Hundegebell, und das Rufen des Hirten. Die Hunde steuern die Herde zum Melkplatz hin. Die Schafe wussten genau, wo sie hin mussten. Milchschafe in die eingezäunte Box, der Rest wartete draußen. Der Melkvorgang war wie vor... Jahren, genau so, wie wir es immer gekannt haben (nicht EU tauglich).
Auf die Frage eines Freundes, ob ich ein bisschen Heimweh bekommen hätte, nach diesem Besuch in der alten Heimat, ist meine Antwort: Nein. Zu lange Zeit ist man weg, man kennt kaum noch Menschen im Dorf, man versteht zwar ihre Probleme, die sie haben, kann sich aber nicht mit denen identifizieren. Vielleicht ein paar nostalgische Gedanken schwelgen nach, da man in der kurzen Zeit, die man da war, doch öfter mit den Erinnerungen der Vergangenheit konfrontiert wurde.
Und Heimat ist da, wo man zu Hause ist. Wo Familie und Freunde sind. Die alte Heimat ist ja nie schöner, als wenn man in der Fremde von ihr spricht.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein frohes Weihnachtsfest, ein gesundes Neues Jahr  

Heinrich Maiterth  Gütersloh


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Überm Teich gut gelandet um
Gute Freunde und Verwandtschaft zu besuchen

Heute möchte ich Euch ein paar Einblicke in unseren unvergesslichen Urlaub in Amerika geben.
Wie auch in dem Lied: „Gute Freunde kann niemand trennen…“ war uns auch kein Weg zu weit unsere Freunde zu besuchen. Diese Reise war schon seit längerer Zeit geplant, aber in diesem Jahr war es dann endlich so weit. Zusammen mit Anni und Hans Lang wurde alles geplant und vorbereitet. Und nun ging’s auch schon los…die Zwei Tage in New York waren wie im Film, die unendlichen hohen Hochhäuser (Wolkenkratzer) man hatte das Gefühl sie berühren die Wolken. Insgesamt die vielen Menschen, der ganze Trubel, die vielen Taxen, da merkte man wirklich das die Stadt lebt und wir waren mittendrin. In New York trafen wir uns mit Laurenziu, den wir vor 18 Jahren zusammen mit meinem Bruder Hermann und Hans Lang am schwarzen Meer kennen gelernt haben. Er lebt nun mit seiner Frau mitten in Manhattan in einer tollen Wohnung im dem 43 Stock. In den nächsten Tagen zeigten Sie uns dann New York und es war ein unbeschreibliches Erlebnis. Nun ging unsere Reise weiter nach Cleveland zu Käthe und Oinz Greger. Bei früheren Gesprächen sagte Andreas: „In Amerika ist vieles anders.“ Er hatte Recht, beim fotografieren von den Grundstücken und Häusern von Andreas, Hein, Misch, Fritz und Sam musste man schon einige Schritte Rückwerts gehen, damit man alles auf das Foto bekam. Sie wohnen alle sehr schön, man sieht, dass Sie von Reichesdorf kommen und arbeiten gelernt haben.
Mit Käthe und Familie ging es nun weiter nach Hilton Head, wo wir eine Woche Strand-Urlaub verbrachten. Wir hatten eine Ferienwohnung gemietet und konnten das „Zusammen-Sein“ genießen und erzählen. Hier wurden wir nach zwei Tagen auch überrascht. Jinni und Sam, Lisi und Fritz waren ohne unser Wissen uns nachgereist um ein paar Tage mit uns zu verbringen.
Wieder zurück in Cleveland lernten wir bei Andreas auch den Musiker Hans Schobel und seine Frau Sofie kennen, die mittlerweile auch zur Fam. Greger gehören. Wir hatten viel von Ihm gehört und nun in fröhlicher Runde viele Lieder gesungen. Er ist wirklich eine Stimmungskanone. Habe Ihn dann auch bei gefährlichen Arbeiten erlebt, da wir nämlich aus Andreas Wald die kranken und dicken Bäume gefällt haben. Ein Baum stand sehr nah an Nachbars Swimmingpool und so mussten wir ganz genau arbeiten. Hier saßen die Griffe vom Schobel ganz sicher, wie bei einem Sachsen. Onkel Totz hatte auch fleißig mitgeholfen und nachdem die Bäume in der gewünschten Richtung auf dem Boden lagen wurde ein Feuer gemacht, gegrillt und gefeiert. Greger Hein mit seiner Familie kamen dazu und Edda Hügel, die zurzeit auch zu Besuch in Amerika war. Es war ein fröhlicher Abend und Schobel Hans und Heinrich Greger hatten ihre Instrumente mitgebracht und so wurde die Müdigkeit vergessen.
Viele von Euch werden sich bestimmt noch an Willi Mild jun. erinnern, er wohnt auch in der Nähe von Andreas Greger. Willi Mild hatte sich sehr auf unseren Besuch gefreut und für uns eine Überraschung vorbereitet. Wir sind mit seinem Boot zum Angeln raus gefahren und es war ein herrlicher Tag, welchen wir noch lange in Erinnerung behalten werden (von den Fischen reden wir nicht, siehe Bilder auf meiner Homepage).
Bei Greger Hein und Anne wurden wir mit leckeren Spearrips und leckeren Getränken verwöhnt.
Bei Mick und Christa saßen wir alle ganz gemütlich mit der Familie Greger (die drei Brüder, Tante Hanni und Onkel Totz) zusammen. Misch haben einen sehr schönen Garten und abends gab es leckere Amerikanische Pizza.
Bei Alzner Regina und Sam waren wir auch eingeladen und verbrachten auch hier einen sehr schönen Tag. Ich hatte hier das Vergnügen, mit den beiden Söhnen von Regina mit dem Luftgewehr zu schießen.
Bei Lisi und Fritz sieht man auch, dass Sie aus Reichesdorf kommen und die Arbeit nicht scheuen. Da muss man sich schon Wanderschuhe anziehen, um das ganze Gelände zu erkunden. Hatte hier auch den Alzner Oinz Onkel gesehen und mit Ihm über die „Alten Zeiten“ gesprochen. Wir hatten auch das Glück, seine Frau die Tante Jinni zu besuchen und mit ihr zu sprechen. Zu der Zeit war Sie in einem Heim, da es ihr gesundheitlich nicht so gut ging. Beim Fritz wurde bis spät in die Nacht gegrillt, gefeiert und getanzt. Es war so wie in früheren Zeiten und somit viel uns allen der Abschied nicht leicht.
Damit es nicht so schwer für uns war, begleiteten uns Käthe und Oinz nach Detroit zu Regina Mild und Gay, wo Sie dann noch einen Tag mit uns verbrachten. Hier gab es natürlich auch viel zu sehen. Unter anderem besuchten wir das Ford-Museum und den Hauptsitz von Generale Motor. Die Niagara Wasserfälle, die wir ja nur von kleinen Dias von Onkel Heinrich und Tante Enni kannten, hatten wir auch live erlebt. Ein Traum! Hans und Anni hatten das beste Zimmer, sie konnten vom Bett aus auf beide Wasserfälle sehen. In Detroit haben wir bei einer Stadtrundfahrt auch ein Baseball-Stadion „Die Löwen“ besichtigt. Die Zeit bei Regina und Gay verging wie im Flug. Nach vier Wochen Urlaub hieß es dann Koffer packen und Abschied nehmen. Mit einigen Ankündigungen vom Pilot, Sicherheitsgurte Anlegen (wegen Sturm Gustav), landeten wir morgens in Frankfurt, wo wir von Schaas Albert erwartet wurden. Anschließend gab’s bei Käthe ein leckeres Frühstück mit einer guten Tasse Kaffee. Es war ein wunderschöner und unvergesslicher Urlaub. Amerika muss man einfach mal gesehen haben. Die Leute dort sind sehr freundlich und hilfsbereit, egal wie gut man die Englische Sprache beherrscht. Das war nun ein kleiner Ausschnitt aus unserem gemeinsamen Urlaub.

P.S. Guter Rat: Mit guten Freunden Urlaub zu machen ist doppelt so schön! Danke noch mal an alle, die dieses möglich gemacht haben. 

Anni und Hans Lang, Anne und Gustav Hügel


J

Familienanzeigen

Unsere Traumpaare

 

Beatrice und Thomas Bleher
(Enkelin von Erwin und Hanni Leonhardt, geb. Stolz)

Wir haben uns sehr über die zahlreichen lieben Geschenke, Kuchen und Glückwünsche zu unserer Hochzeit gefreut. Wie schön, dass so viele an uns gedacht und dazu beigetragen haben, unsere Hochzeit zu einem ganz besonderen Tag zu machen, an den wir uns immer gerne erinnern werden! Danke

 

Goldene Traumpaare
Margarethe und Wilhelm Barthmes

Ein halbes Jahrhundert voller Liebe, über alle Hindernisse hinweg.
Immer füreinander da, wie am ersten Tag.

Zur Goldenen Hochzeit wünschen Euch alles Gute, Gesundheit, Glück und viel Kraft

Inge, Roland, Frank und Andreas

 

Zur "Goldenen Hochzeit" unserer Eltern und Grosseltern
Regina und Michael Roth

gratulieren herzlichst ihre Kinder und Enkelkinder!

" "50Jahre treu verbunden,
in frohen wie in trüben Stunden,
so möge Gott euch weiter geben:
Gesundheit, Frohsinn und ein langes Leben!"

 

Zum 50. Hochzeitstag am 07. Februar 2008:

Andreas und Margarete Mattes

Glücklich ist, wer nie verlor,
im Kamp des Lebens den Humor.
Und zwickt es auch mal irgendwo,
man lebt nicht ohne Risiko!
Freut euch oft und lachet richtig,
Humor ist ja nicht steuerpflichtig.
Bleibt gesund und heiter,
und macht so weiter.

Alles Liebe und Gute für die besten Eltern der Welt von:

      Andreas                und                  Sigrid
Gisela und Christian                      Norbert, Laura und Theo

Herzlichen Dank für die guten Wünsche und wunderschönen Blumen, zu unserem "50. Hochzeitstag"

Andreas und Margareta Mattes
Elze, im Februar 2008


K

Neue Organistinnen 

Ich heiße Katrin Müller-Rüegg. Mit meinem Mann, Daniel Rüegg, und unserer 2-jährigen Tochter Salome sind wir im d.J. aus der Schweiz nach Reichesdorf gezogen Vielen unter Ihnen sind wir schon vom Jahr 2004, wo wir in Mediasch Kantorin Edith Toth vertreten und im Bezirk Orgel gespielt haben. Ab jetzt werden Sie uns wieder musizierend, singend und spielend im Mediascher Bezirk antreffen. Wir freuen uns sehr auf die Begegnungen mit Ihnen

 

Mein Name ist Liv Müller, ich stamme aus Halle in Ostdeutschland, bin Organistin und wohne seit Mitte April mit meiner Familie in Reichesdorf. Mancher wird mein Gesicht und zumindest mein Vorname bekannt vor kommen, denn ich habe ab Mai 2000 als Mutterschafts-Vertretung für Kantorin Edith Toth gearbeitet und bis Sommer 2001 auch in den Dörfern des Bezirks Orgel gespielt. Danach hatte ich den ersten Teil meines Kirchenmusikstudiums absolviert und wollte etwas berufliche Praxis, aber auch das Leben in Siebenbürgen kennen lernen. Beides in Kombination hat mir sehr gut gefallen und so wollte in nach der Fortsetzung und Beendigung des Studiums in Dresden so bald wie möglich wiederkommen, zumal ich inzwischen meinen jetzigen Ehemann Armin kennen- und lieben lernte (mit dessen Vater Wilhelm Müller ich vorher manchen Lektorengottesdienst bestritten hatte). Wir ließen uns 2005 in der Mediascher Kirche trauen und konnten erst mal in unserem neuen Zuhause in Reichesdorf feiern. Für die Abzahlung des Hauses nahm ich nach dem Studium eine auf 3 Jahre befristete Stelle als Kantorin bei Magdeburg an, wo ich wertvolle Berufserfahrungen sammeln konnte. Inzwischen sind wir zu dritt und im August werden wir die Taufe unseres Sohnes Alexander (9 Monate) in Reichesdorf feiern können. Ungefähr ab diesem Zeitpunkt werde ich mit einer halber Anstellung als Kantorin in Birthälm und Umgebung arbeiten, wobei ich nach Bedarf auch in anderen Orten des Bezirkes Gottesdienstbegleiter werde. Mit diesem Teil der Arbeit habe ich schon begonnen und es gab einiges an Wiedersehen und Wiedererkennen, was für mich nach 7 Jahren Abwesenheit ein nicht ganz selbstverständlicher Willkommensgruß ist und mich mit Freude und Zuversicht meinen Dienst im Mediascher Kirchenbezirk (wieder-) aufnehmen lässt


L

Die Verstorbenen der Heimat

Der Tod ist nicht das Ende,
nicht die Vergänglichkeit,
der Tod ist nur die Wende,
Beginn der Ewigkeit.


Die Reichesdorfer trauern um
Pfarrer Hans Binder


Am 30. August dieses Jahres starb unser ehemaliger Pfarrer Hans Binder. Im Siebenbürgerheim in Drabenderhöhe verbrachte er die letzten Jahre seines Lebens, von Krankheit schwer gezeichnet. Mit ihm verloren wir den letzten Reichesdorfer Pfarrer.

Viele von uns erinnern sich noch an den Sommertag des Jahres 1970 als Hans Binder in sein Amt als Pfarrer eingeführt wurde. Die ,,Präsentation" erfolgte nach altem Brauch mit festlichem Empfang, Schlüsselübergabe, Antrittspredigt und anschließendem Festessen im Gemeindesaal.

Während seiner 21-jährigen Amtszeit in Reichesdorf wurden – mit Hilfe der Partnergemeinde Bergisch-Gladbach – auf dem Friedhof eine Wasserpumpe und ein Bassin für die Bewässerung der Gräber angelegt. Durch den Pfarrgarten wurde ein neuer Aufgang zum Friedhof geschaffen. Nennenswert sind unter anderem auch die Renovierung des Kirchturms, die Erneuerung der Ziffernblätter an der Turmuhr, oder das Erneuern des Kupferdaches an dem kleinen Turm auf der Kirche.

Viele Gottesdienste und Hochzeiten wurden durch den vierstimmigen Chor verschönert, den Pfarrer Binder mit viel Enthusiasmus leitete. Die vielen Konfirmanden, Blockflöten- und Orgelschüler werden sich nicht immer gerne an sein strenges Regiment erinnern – im Nachhinein gab der Erfolg ihm aber recht. Wir denken gerne an die vielen Vorführungen der Flötengruppe und des Kinderchores zurück.

Die frühen Neunziger Jahre waren geprägt von der Auswanderungswelle. Pfarrer Binder erstellte für viele Ausreisende die Familienbücher, womit wir unsere deutsche Abstammung nachweisen konnten.

Wir werden Pfarrer Hans Binder ein ehrendes Andenken bewahren.

 Im Namen der Reichesdorfer aus Dorsten
Hanni Schuster


M

Todes- Anzeigen 2008

Johanna Priester
*geb.Nemenz 30.05.1923 03.09.2007

 

Reichesdorf Nr.229  

Böblingen (BW)

Anna Zelch
* geb. Drotleff 20.11.1923 20.09.2007

 

Reichesdorf Nr.357

Unterhaching (BW)

Wolfgang Weitzel
* 10.09.1953 13.12.2007

(Ehem. v. Birgit Moodt)

 

Linsengericht (HE)

Regina Müller

* geb. Herberth 01.06.1937

20.12,2007

(verw. Tomae)

 

Reichesdof Nr. 299 - Mediasch

Üchtelhausen (BY)

Anna Bruckner
* Krankenschwester 26.07.1927 20.12.2007

 

Reichesdorf Nr.129 - Mediasch

Schöntal (BW) - Urne überführt n. R.

Erna Kloos
* Lehrerin geb. Wachsmann 29.03.1926 12.01.2008

 

Meschen-Birthälm-Reichesdorf

Hermannstadt/Siebenbürgen

Josef Alzner
* 11.04.1924 31.01.2008
(Ehem.v. Anna Alzner, R.Nr.4)

 
Mediasch

Wiehl (NW)

 
Anna Alzner
* geb.Pinnes 14.12.1914 31.01.2008

 
Reichesdorf Nr. 105

Neuss (NW)

 
Andreas Moodt
* 26.04.1926 18.02.2008

 
Reichesdorf Nr. 367

Gelnhausen (HE)

Regina Schneider
* geb.Draser 05.11.1922 20.02.2008

 
Reichesdorf Nr. 362

Dedeleben (ST)

 
Wilhelm Mild
* 03.10.1930 11.03.2008

 
Magarei - Reichesdorf Nr. 101

Parma (USA)

Anna Alzner
* geb. Nemenz 18.12.1927 26.03.2008

 
Reichesdorf Nr.24

Nürnberg (BY)

Wilhelmine Jasch
* geb. Wellmann 24.11.1909 21.04.2008

(Mutter v. Herta und Butz Lang)

 
Agnetheln

Geretsried (BY)

Grete Schulz
* geb. Schaas-Reichesdorfer 07.08.1943 06.06.2008

(Enkelin v. Herrn Prediger Mantsch)

 

Leoben (A)

 
Johanna Roth
* geb.Gärtner 07.11.1923 19.06.2008

(Mutter v.Adolf und Grete Schuller)

 
Nimesch

Lafferde (NS)

Annemarie Fabritius
* geb.Theil 07.11.1956 21.06.2008

(Tochter v.Anna Hügel - R.281

 
Agnetheln

Bietigheim (BW)

Johann Binder

08.05.1939

30.08.2008

(letzter Reichesdorfer Pfarrer)

 
Petersdorf

Drabenderhöhe (NW)

Regina Mattes

* geb. David 20.03.1928

29.09.2008

 
Reichesdorf-Mediasch

Mediasch  (Siebenbürgen)

 
Regina Alzner
* geb.Nemenz 19.09.1936 10.10.2008

 
Reichesdorf Nr. 302

Brook Park  (USA)

 soweit bekannt - erstellt v.Marg.Mattes


N

Anzeigen

Hallo Reichesdorfer

Der Reichesdorfer Kalender 2009 ist fertig und kann ab sofort bestellt werden.
Der Kalender kostet weiterhin 10 €, davon sind 2 € Versandkosten, und 2 € gehen an die Reichesdorfer H.O.G
Sollte noch jemand Alte oder Neue Fotos aus und von Reichesdorf haben, ich habe noch immer Interesse daran.
Einfach in den Briefumschlag und an meine Adresse schicken. Natürlich schicke ich sie wieder zurück

Heinrich Maiterth
Frieda-Nadig-Str. 42
33332 Gütersloh
Tel. 05241 40407
Handy 017667808465
e-mail: maiterth.heinrich@t-online.de 


Ich wünsche dir Zeit

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!

Elli Michler

Aus: Elli Michler: Dir zugedacht, Wunschgedichte,
© Don Bosco Medien GmbH, München, 21.Aufl. 2012
www.ellimichler.de 

Ich wünsch Dir noch, ein bisschen Zeit
und den Reichesdorfer Kalender zur Hand.
Erinnere Dich, an die schöne Kindheit,
die vergangene Zeit, in Deinem Heimatland.

Ich wünsch Euch allen ein Frohes Weihnachtsfest sowie ein gesundes und sorgenfreies
Neues Jahr 2009 

Heinrich Maiterth 

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Hallo Skifahrer, 

es ist wieder so weit, wie versprochen, geht es im nächsten Jahr wieder in die weiße Pracht.
Für die Zeit vom 20. bis 23. Februar 2009 haben wir die Berghütte am Sattelberg in Gries am Brenner reserviert. Die Hütte liegt wie einige schon wissen, direkt im Skigebiet in der Nähe der Mittelstation.
Meine Adresse für die Anmeldung und für Rückfragen lautet:

Harald Hügel
Hermann-Scheidemann-Weg 10 B
14532 Stahnsdorf
Telefon: 03329/698369
huegels@wiedermailen.de 


Anzeigeschluss 30. April und 31. Oktober

 


1. Vorsitzender: Werner Meyndt   82515 Wolfratshausen  Tel 08171/20228 
 Kassier: Ernst Kloos 51674 Wiehl Tel 02262/305662
Schriftführer:  Susanna Riemesch  74226 Nordheim   Tel 07133/964816
 Margareta Mattes  30900 Wedemark - Elze   Tel 05130/4379
Herausgeber des Boten:  Werner Meyndt 82515 Wolfratshausen  werner.meyndt@reichesdorf.de 
Internet Hans-Christian Hienz  91550 Dinkelsbühl webmaster@reichesdorf.de
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Dies sind die jetzt Kommissarisch leitendenden 12 Vorstandsmitglieder der Reichesdorfer HOG bis zu unserer ersten Offiziellen Wahl an unserem 11.Treffen am 20.06.2009 in Fridrichroda:
Ernst Kloos, Gustav Hügel, Hans-Christian Hienz, Harald Hügel, Heinrich Hienz, Heinrich Maiterth (Cleebronn), Heinrich Maiterth (Gütersloh), Heinrich Waffenschmidt, Hermann Hügel, Martin Alzner, Susi Riemesch, Werner Meyndt



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